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Sonntag, 15. März 2015

Du BIST DAS Universum - Eckhart Tolle





Du bist nicht im Universum,
du BIST DAS Universum, ein wesenhafter Teil davon. 

Letztlich bist du keine Person sondern ein Bezugspunkt,
in welchem sich das Universum seiner selbst bewusst wird. 


Was für ein unfassbares Wunder!

Eckhart Tolle

*

Sonntag, 10. August 2014

Auslöser für Aktivierung des Schmerzkörpers

Auslöser

Manche Schmerzkörper reagieren nur auf einen bestimmten Auslöser, eine bestimmte Situation, die auf einer Wellenlänge mit einer bestimmten Art von früher einmal durchlittener emotionaler Qual liegt. Wenn zum Beispiel ein Kind bei Eltern aufwächst, die viel Theater um ihre finanziellen Probleme machen und sich ständig darüber streiten, absorbiert es möglicherweise die Geldsorgen der Eltern und entwickelt einen Schmerzkörper, der immer dann aktiv wird, wenn es um finanzielle Fragen geht. Dann regt es sich schon wegen unbedeutender Geldsummen auf und wird wütend. Dieser Aufregung und Wut liegen jedoch Überlebenssorgen und starke Angstgefühle zugrunde.

Ich kenne spirituelle, also relativ bewusste Leute, die in dem Augenblick, in dem sie mit ihrem Anlageberater oder Immobilienmakler telefonieren, ausfallend werden, losbrüllen und dem anderen Vorwürfe machen.

Ebenso wie auf Zigarettenpackungen eine Warnung vor Gesundheitsschäden steht, sollten vielleicht auch Banknoten und Kontoauszüge eine Warnung tragen: »Geld kann den Schmerzkörper aktivieren und zu völliger Unbewusstheit führen.«

Jemand, der in der Kindheit von Vater oder Mutter oder von beiden Eltern vernachlässigt oder verlassen wurde, wird wahrscheinlich einen Schmerzkörper bilden, der in jeder Situation aktiv wird, die auch nur im Entferntesten an den ursprünglichen Schmerz des Verlassenwerdens erinnert. In diesem Fall genügt es mitunter, dass ein Freund, der die betreffende Person vom Flughafen abholen wollte, ein paar Minuten zu spät kommt oder der Partner bzw. die Partnerin spät nach Hause kommt, um einen schweren Schmerzkörperanfall auszulösen. Wenn der Partner oder die Partnerin sie verlässt oder stirbt, übersteigt der emotionale Schmerz, den sie empfindet, alles, was in einer solchen Situation natürlich wäre. Dann leidet sie unter stärksten Qualen, anhaltenden, lähmenden Depressionen oder zwanghafter Wut.

Der Schmerzkörper einer Frau, die in der Kindheit von ihrem Vater missbraucht wurde, wird womöglich bei jeder intimen Beziehung zu einem Mann aktiviert. Umgekehrt kann es sein, dass die Empfindung, die ihren Schmerzkörper nährt, sie zu einem Mann hinzieht, dessen Schmerzkörper dem des Vaters gleicht. Ihr Schmerzkörper fühlt sich magisch angezogen von jemandem, der höchstwahrscheinlich den alten Schmerz wiederaufleben lässt. Der Schmerz wird manchmal irrtümlich als Verliebtheit interpretiert.

Ein Mann, der ein ungewolltes Kind war und der von seiner Mutter keine Liebe, Zuwendung und Aufmerksamkeit erhielt, entwickelt einen starken, ambivalenten Schmerzkörper, der aus intensivem ungestilltem Hunger nach der Liebe und Aufmerksamkeit der Mutter und zugleich aus starkem Hass auf sie besteht, die ihm das verweigert hat, was er so verzweifelt brauchte. Bei dem Erwachsenen löst nun fast jede Frau, die er kennen lernt, diese Bedürftigkeit seines Schmerzkörpers aus - eine Form von emotionalem Schmerz -, was sich bei ihm als unwiderstehlicher Zwang äußert, all diese Frauen »zu erobern und zu verführen« und so in den Genuss der weiblichen Liebe und Aufmerksamkeit zu kommen, nach der sich sein Schmerzkörper sehnt. Er wird ein echter Herzensbrecher, aber sobald eine Beziehung intim wird oder seine Avancen auf Ablehnung stoßen, steigt die Wut des Schmerzkörpers auf seine Mutter wieder in ihm auf und ruiniert die Beziehung.

Wenn du deinen Schmerzkörper erkennst, sobald er aktiv wird, lernst du schnell, welches die häufigsten Auslöser für ihn sind, ob es bestimmte Situationen und Gegenstände sind oder etwas, das andere Menschen sagen oder tun. Wenn ein Auslöser da ist, erkennst du ihn sofort als solchen und bist in einem Zustand erhöhter Alarmbereitschaft. Nach ein, zwei Sekunden nimmst du auch die emotionale Reaktion wahr, mit der sich der Schmerzkörper meldet, aber in deiner jetzigen wachsamen Präsenz identifizierst du dich nicht mit ihm, sodass er dich nicht vereinnahmen und zur Stimme in deinem Kopf werden kann.

Wenn du in dem Augenblick gerade mit deinem Partner oder deiner Partnerin zusammen bist, sagst du vielleicht: »Was du gerade gesagt oder getan hast, hat meinen Schmerzkörper aktiviert.« Triff mit deinem Partner die Vereinbarung, dass ihr es sofort erwähnt, wenn einer von euch etwas sagt oder tut, das den Schmerzkörper des anderen aktiviert. Dann kann sich der Schmerzkörper nicht länger am Beziehungsdrama laben, und statt euch ins Unbewusste zu ziehen, hilft er euch, voll und ganz präsent zu sein.

Jedes Mal, wenn du beim Aktivwerden des Schmerzkörpers gegenwärtig bist, verbrennt etwas von der negativen emotionalen Energie des Schmerzkörpers und verwandelt sich in Präsenz. Dann zieht sich das, was vom Schmerzkörper übrig ist, schnell zurück und wartet darauf, dass sich eine bessere Gelegenheit ergibt, wenn du weniger bewusst bist. Eine solche Gelegenheit bietet sich dem Schmerzkörper, wenn du deine Gegenwärtigkeit verlierst, vielleicht nach ein paar Drinks oder einem brutalen Fernsehfilm. Schon die kleinste negative Regung wie Gereiztheit oder Verärgerung kann der Aktivierung des Schmerzkörpers Vorschub leisten. Der Schmerzkörper braucht deine Unbewusstheit. Das Licht der Gegenwärtigkeit hingegen kann er nicht ausstehen.

Eckhart Tolle


Gerne unterstütze ich Sie bei der Heilung Ihres Schmerzkörpers.
Info:

www.Gerda-Schwaer.de  



Donnerstag, 31. Juli 2014

Sich beklagen und sich ärgern - Eckhart Tolle

Sich beklagen und sich ärgern

Sich beklagen ist eine der Lieblingsstrategien des Ego, um sich selbst zu bestärken. Jede Klage ist eine kleine Geschichte, die der Verstand erfindet und die du rückhaltlos glaubst. Es ist kein Unterschied, ob du dich laut beklagst oder nur in Gedanken. Manche Egos, die sonst vielleicht nicht viel haben, womit sie sich identifizieren könnten, leben einfach vom Klagen. Wenn dich ein solches Ego im Griff hat, wird das Klagen, besonders über andere Leute, zur Gewohnheit - natürlich unbewusst, das heißt, du weißt nicht, was du tust. Seine Mitmenschen mental mit negativen Etiketten zu versehen, entweder in der unmittelbaren Begegnung oder, wie es häufiger vorkommt, indem man mit anderen über sie spricht oder auch nur an sie denkt, ist meist Teil dieses Musters. Schimpfnamen sind die übelste Form einer solchen Etikettierung und des Ego-Bedürfnisses, Recht zu behalten und über andere zu triumphieren: »Dummkopf, Mistkerl, Schlampe«, das alles sind Beurteilungen, an denen man nicht rütteln darf. Auf der nächsttieferen Stufe der Unbewusstheit wird geschimpft und geschrien, und noch ein bisschen tiefer kommt es zur physischen Gewaltanwendung.

Die Empfindung, die mit dem Klagen und der Etikettierung anderer einhergeht und die dem Ego noch mehr Energie zuführt, ist der Ärger. Ärger bedeutet, erbost, entrüstet, gekränkt oder verletzt zu sein.  Du ärgerst dich über die Gier, die Unehrlichkeit oder die Unanständigkeit anderer, über das, was sie tun, was sie getan oder nicht getan haben, was sie gesagt haben, was sie hätten tun oder lassen sollen. Das mag das Ego. 
Statt über die Unbewusstheit anderer hinwegzusehen, machst du sie zu deren Identität.
Wer tut das?
Die Unbewusstheit in dir selbst, das Ego. Manchmal existiert der »Makel«, den du bei anderen wahrnimmst, gar nicht. Er ist bloß eine totale Fehlinterpretation deinerseits, die Projektion eines Denkens, das so konditioniert ist, dass es Gegner sieht, damit du dich ins Recht setzen oder überlegen fühlen kannst.

Bisweilen mag tatsächlich ein Fehler vorhanden sein, aber wenn du dich darauf konzentrierst und vielleicht sogar für nichts anderes mehr Augen hast, verstärkst du ihn nur. Und auf was du bei anderen reagierst, stärkst du in dir selbst.

Nicht auf das Ego anderer zu reagieren ist eines der besten Mittel, um zum einen über das Ego in dir selbst hinauszugehen, und zum anderen das kollektive menschliche Ego aufzulösen.

Den Zustand des Nichtreagierens erreichst du jedoch nur, wenn du das Verhalten einer anderen Person als egobezogen erkennst, als Ausdruck der kollektiven Gestörtheit des Menschen. Wenn du erkennst, dass es nichts Persönliches ist, entfällt auch der Zwang, darauf zu reagieren, als ob es etwas Persönliches wäre.

Dadurch, dass du nicht auf das Ego reagierst, kannst du anderen zu geistiger Gesundheit verhelfen, zu unkonditionierter Bewusstheit, die dem konditionierten Denken entgegengesetzt ist. Ab und zu musst du vielleicht praktische Schritte unternehmen, um dich vor zutiefst unbewussten Leuten zu schützen. Das kannst du aber tun, ohne sie dir zu Feinden zu machen. Dein größter Schutz ist allerdings die Bewusstheit. Jemand wird dein Feind, wenn du das Unbewusste, also das Ego, personalisierst.
Nicht zu reagieren ist keine Schwäche, sondern Stärke.

Ein anderes Wort für Nichtreagieren ist Vergebung.
Vergeben heißt, über etwas hinwegzusehen oder vielmehr durch es hindurchzuschauen. Du schaust durch das Ego hindurch auf die geistige Gesundheit, die das Wesen eines jeden Menschen bildet.

Das Ego beklagt sich gern und reagiert mit Ärger nicht nur auf andere Menschen, sondern auch auf Situationen. Was du mit einer Person anstellen kannst, gelingt dir auch mit einer Situation: Du kannst sie dir zum Feind machen. Der Grundtenor ist immer der Gleiche: Das dürfte eigentlich gar nicht passieren; ich will nicht hier sein; ich möchte das nicht tun; ich werde ungerecht behandelt. Und der größte Feind des Ego ist natürlich der gegenwärtige Augenblick, also das Leben selbst.

Sich zu beklagen ist etwas anderes, als jemanden auf einen Fehler oder Makel aufmerksam zu machen, der berichtigt werden kann. Und nicht zu klagen heißt nicht unbedingt, sich mit einer schlechten Qualität oder schlechtem Benehmen zufrieden zu geben. Es ist nichts Egoistisches daran, einem Kellner zu sagen, dass die Suppe kalt ist und aufgewärmt werden muss - sofern du dich an die Fakten hältst, die immer neutral sind.

»Wie können Sie es wagen, mir kalte Suppe zu servieren!«, ist eine Beschwerde.
Hier ist ein »Ich« im Spiel, das die kalte Suppe nur zu gern als persönliche Beleidigung betrachtet und einen großen Wirbel darum macht, ein »Ich«, das seine Freude daran hat, jemanden ins Unrecht zu setzen. Das Klagen, von dem wir hier sprechen, dient nicht der Veränderung, sondern dem Ego.
Manchmal wird es recht deutlich, dass das Ego sich im Grunde nicht verändern möchte, damit es sich weiter beschweren kann.

Probier einmal, die Stimme im Kopf in dem Augenblick zu erwischen bzw. wahrzunehmen, in dem sie sich über etwas beklagt, und sie als das zu erkennen, was sie ist: die Stimme des Ego, nichts weiter als ein konditioniertes Denkmuster, ein Gedanke. Wann immer du diese Stimme wahrnimmst, wird dir auch aufgehen, dass du nicht die Stimme bist, sondern derjenige, der sich ihrer bewusst ist. Tatsächlich bist du die Bewusstheit, die sich der Stimme bewusst ist. Im Hintergrund ist Bewusstheit. Im Vordergrund ist die Stimme, der Denker. Auf diese Weise befreist du dich allmählich vom Ego, vom unbeobachteten Denken.

In dem Moment, in dem du dir des Ego in dir bewusst wirst, ist es genau genommen gar kein 
Ego mehr, sondern nur ein altes, konditioniertes Denkmuster. Das Ego speist sich aus Unbewusstheit.Bewusstheit und Ego schließen sich gegenseitig aus.
Das alte Denkmuster, die geistige Gewohnheit, mag noch eine Weile bestehen bleiben und ab und zu wiederkehren, weil es die Schubkraft jahrtausendelanger kollektiver menschlicher Unbewusstheit im Nacken hat, aber jedes Mal, wenn dies erkannt wird, wird es ein wenig schwächer.

Eckhart Tolle – Eine neue Erde


Montag, 28. Juli 2014

Das Vergessen des SEINS - Eckhart Tolle

Das Vergessen des SEINS – Ur-Fehler – Illusion der Trennung

Das Ego ist immer Identifikation mit Form, eine Selbstsuche, bei der man das Selbst an irgendeine Form verliert. Formen sind nicht nur materielle Gegenstände und physische Körper. Wirksamer als die äußeren Formen - Dinge und Körper - sind die Gedankenformen, die kontinuierlich im Feld des Bewusstseins aufsteigen. Das sind Energieformationen, die zwar feiner und weniger dicht als physische Materie, aber dennoch Formen sind.

Was du möglicherweise als Stimme in deinem Kopf wahrnimmst, die nie zu reden aufhört, ist der Strom unablässigen, zwanghaften Denkens. Wenn jeder Gedanke deine Aufmerksamkeit voll und ganz fesselt, wenn du dich so stark mit der Stimme in deinem Kopf und mit den Emotionen, die sie begleiten, identifizierst, dass du dich in jeden Gedanken und jede Empfindung verlierst, bist du vollkommen mit Form identifiziert, und dann hat dich das Ego fest im Griff.

Das Ego ist eine Zusammenballung sich ständig wiederholender Gedankenformen und konditionierter mental-emotionaler Muster, denen ein Ichgefühl unterlegt wird, ein Selbstgefühl. Das Ego entsteht, wenn du dein Gefühl des Seins, des »Ich bin«, das formloses Bewusstsein ist, mit Form verwechselst. Das bedeutet Identifikation. Das heißt, das Sein zu vergessen, und ist der Urfehler, die Illusion eines absoluten Getrenntseins, durch die sich die Wirklichkeit in einen Alptraum verwandelt.


Eckhart Tolle – Eine neue Erde – 28.7.14

Montag, 5. Mai 2014

Beziehung zu dir selber - Eckhart Tolle

Aber brauchst du überhaupt eine Beziehung zu dir selbst?


Warum bist du nicht einfach du selbst?
Wenn du eine Beziehung zu dir selbst hast,
bist du zweigeteilt: »ich« und »mein Selbst«, Subjekt und Objekt.


Diese vom Denken geschaffene Dualität ist die Grundursache für all die unnötigen
Komplikationen, Probleme und Konflikte in deinem Leben.

­
Im Zustand der Erleuchtung bist du du selbst - »du« und »dein
Selbst« verschmelzen miteinander. Du beurteilst dich nicht und
bedauerst dich nicht, du bist nicht stolz auf dich, du liebst dich
nicht und hasst dich nicht usw.


Die durch die Selbstreflexion des Bewusstseins bewirkte Spaltung ist beseitigt,
ihr Fluch aufgehoben. Da ist kein »Selbst«, das du weiterhin nähren,
schützen oder verteidigen müsstest.


Wenn du erleuchtet bist, fällt eine Beziehung für dich weg:
die Beziehung zu dir selbst.


Sobald du diese Beziehung aufgegeben hast,
verwandeln sich all deine anderen Beziehungen in Liebesbeziehungen


Eckhart Tolle – Arbeitsbuch: Leben im JETZT – Seite 105



Montag, 28. April 2014

JETZT - Eckhart Tolle - Potenzial

Plötzlich erwacht alles zum Leben,
strahlt Energie aus und leuchtet im Sein.
- Eckhart Tolle - JETZT


Wie kannst du aufhören, die Zeit zu vermehren?
Werde dir im tiefsten Innern bewusst, dass der
gegenwärtige Augenblick alles ist, was du je haben wirst.
Mach das JETZT zum Brennpunkt deines Lebens.
Statt wie bisher im zeitlichen Früher oder Später zu
verweilen und dem JETZT nur kurze Besuche
abzustatten, verweilst du fortan im Jetzt und stattest
der Vergangenheit und Zukunft nur dann einen kurzen
Besuch ab, wenn es die praktischen Lebensumstände
erfordern. Sag immer »Ja« zum gegenwärtigen Augenblick.
Gib die Illusion »Zeit« auf.


Hier ist der Schlüssel dazu: Gib die Illusion »Zeit« auf.
Zeit und Denken sind untrennbar verbunden.
Widme dem Denken keine Zeit mehr,
und es hält an - es sei denn, du willst deinen Verstand gebrauchen.


Wenn du dich mit deinem Denken identifizierst, gehst du der
Zeit auf den Leim und gibst dem Drang nach, fast
ausschließlich in Erinnerungen und Erwartungen zu leben.
Dadurch bist du unentwegt mit Vergangenheit und Zukunft
beschäftigt und nicht bereit, den gegenwärtigen Augenblick
geschehen zu lassen, ihn anzunehmen und zu würdigen.


Du erliegst dem unwiderstehlichen Drang, weil du deine Identität
aus der Vergangenheit beziehst, während die Zukunft dir
Erlösung verheißt, Erfüllung in irgendeiner Form.
Beides ist eine Illusion.
Je stärker du dich auf die Zeit konzentrierst -
auf Vergangenheit und Zukunft -, umso mehr entgeht dir das Jetzt,
das Kostbarste, was es gibt.


Warum ist es das Kostbarste?
Erstens, weil es das Einzige ist.
Sonst gibt es nichts.
Die ewige Gegenwart ist der Raum, in dem sich dein ganzes Leben entfaltet,
der eine Faktor, der konstant bleibt.
Das Leben vollzieht sich jetzt.
Dein Leben hat sich nie in einem Zeitraum außerhalb des jetzigen Augenblicks
abgespielt und wird es auch nie tun.


Zweitens, weil das Jetzt der einzige Punkt ist,
an dem du über die engen Grenzen des Verstandes
hinausgehen kannst. Es ist dein einziger Zugang zum zeit- und
formlosen Bereich des Seins.


Hast du je außerhalb des JETZT etwas erfahren, getan, oder gefühlt?
Glaubst du, du könntest das jemals?
Kann überhaupt etwas außerhalb des Jetzt sein oder geschehen?
Die Antwort dürfte doch klar sein, oder?


Nichts ist jemals in der Vergangenheit geschehen; es geschah im Jetzt.
Nichts wird jemals in der Zukunft geschehen; es geschieht im Jetzt.


Das, was ich hier sage, ist mit dem Verstand nicht zu begreifen.
In dem Augenblick, in dem du es erfasst, vollzieht sich ein

Bewusstseinswechsel vom Denken zum Sein,
von der Zeit zur Gegenwart.
Plötzlich erwacht alles zum Leben, strahlt Energie aus und leuchtet im Sein.

Dienstag, 22. April 2014

Freiheit - Denker - Tolle

Die Freiheit beginnt mit der Erkenntnis,
dass du nicht »der Denker« bist.


In dem Augenblick, in dem du den Denker zu beobachten beginnst,
wird eine höhere Bewusstseinsebene aktiviert.
Du erkennst, dass es einen unendlich großen Intelligenzbereich jenseits des Denkens gibt, von dem das Denken nur ein winziger Bruchteil ist.


Du erkennst ferner, dass alles, was wirklich von Bedeutung ist :
Schönheit, Liebe, Kreativität, Freude, innerer Frieden,
seinen Ursprung jenseits des Verstandes hat.

Du beginnst zu erwachen.


Eckhart Tolle

*

Dienstag, 15. April 2014

Missbrauch - Eckhart Tolle - JETZT

Missbrauch !

Deine Freundin hängt in einer Beziehung mit einem Partner fest, der sie missbraucht, und das nicht zum ersten Mal.
Warum?

Sie hat keine Wahl.
Der durch die Vergangenheit konditionierte Verstand versucht immer wieder, das zu erschaffen, was er aus der Vergangenheit kennt und was ihm vertraut ist. Auch wenn es schmerzt, ist es zumindest vertraut. Der Verstand haftet immer am Bekannten. Das Unbekannte ist gefährlich, weil er darüber keine Kontrolle hat. Darum mag der Verstand den gegenwärtigen Moment nicht und ignoriert ihn.

Gegenwartsbewusstheit erschafft eine Lücke, nicht nur im Strom der Gedanken, sondern auch im Kontinuum von Vergangenheit und Zukunft. Außer durch diese Lücke, diesen klaren Raum unendlicher Möglichkeiten, kann nichts wirklich Neues oder Kreatives in diese Welt kommen. Deine Freundin wird vielleicht, weil sie mit ihrem Verstand identifiziert ist, ein Muster aus der Vergangenheit wieder erschaffen, in welchem Intimität und Missbrauch untrennbar verbunden sind.

Ebenso ist es möglich, dass sie ein in frühester Kindheit gelerntes Verstandesmuster ausagiert, wonach sie wertlos ist und es verdient, bestraft zu werden. Ihr Partner hat seine eigenen unbewussten Muster, welche die ihre ergänzen.

Natürlich ist ihre Situation selbsterschaffen, aber wer oder was ist dieses Selbst, das erschafft?
Ein geistig emotionales Muster aus der Vergangenheit, mehr nicht.

Niemand wählt Gestörtheit, Konflikt oder Schmerz.
Niemand wählt den Wahnsinn.
Sie entstehen, weil nicht genügend Gegenwärtigkeit in dir vorhanden ist, um die Vergangenheit auszulöschen, nicht genügend Licht, um die Dunkelheit zu vertreiben.
Du bist noch nicht vollkommen hier.
Du bist noch nicht ganz aufgewacht.
 In der Zwischenzeit beherrscht der konditionierte Verstand dein Leben.


Ganz ähnlich ist es,
wenn du zu den vielen Menschen gehörst, die in eine unbewältigte Geschichte mit ihren Eltern verwickelt sind. Wenn du ihnen weiterhin übel nimmst, was sie getan oder nicht getan haben, dann glaubst du, dass sie eine Wahl hatten - dass sie anders hätten handeln können.

Es sieht immer so aus, als wenn Menschen eine Wahl hätten, aber das ist nur eine Illusion.
Solange dein Verstand mit seinen konditionierten Mustern dein Leben beherrscht, solange du dein Verstand bist, welche Wahl hast du da?
Gar keine.
Du bist nicht einmal da.
 Mit dem Verstand identifiziert zu sein ist ein sehr kranker Zustand. Es ist eine Art des Wahnsinns. Fast jeder leidet in unterschiedlichem Maß an dieser Krankheit. In dem Moment, in dem du das erkennst, kann es keinen Groll mehr geben. Wie kannst du jemandem seine Krankheit übel nehmen? Die einzig angemessene Antwort ist Mitgefühl.

Das bedeutet also, niemand wäre verantwortlich für das, was er tut?
Ich mag diese Idee nicht.

Wenn du von deinem Verstand beherrscht wirst, musst du weiterhin die Konsequenzen deiner Unbewusstheit erleiden, obwohl du keine Wahl hast, und du wirst weiteres Leiden verursachen.
 Du wirst die Last der Angst, der Konflikte, der Probleme und der Schmerzen tragen müssen.
 Das so erschaffene Leiden wird dich schließlich aus deinem unbewussten Zustand herauszwingen.


 Was du über Wahl sagst, gilt doch auch für Vergebung, nehme ich an. Du musst völlig bewusst sein und dich hingeben, bevor du vergeben kannst. "Vergebung" ist ein Begriff, der seit zweitausend Jahren benutzt wird, aber die meisten Leute wissen kaum, was er bedeutet.


 Du kannst dir selber oder anderen nicht wirklich vergeben, solange dein Verständnis des Selbst aus der Vergangenheit kommt. Nur durch den Zugang zur Kraft der Gegenwart, zu deiner eigenen Kraft kann es wahre Vergebung geben.


Die Vergangenheit verliert ihre Macht und du erkennst im Innersten, dass nichts, was du je getan hast oder was dir je angetan wurde, auch nur im Geringsten die strahlende Essenz dessen berühren kann, was du bist. Das gesamte Konzept Vergebung wird damit unnötig.

Und wie komme ich zu dieser Erkenntnis?
Wenn du dich dem hingibst, was ist, und dadurch voll gegenwärtig bist, dann verliert die Vergangenheit an Macht. Du brauchst sie nicht mehr.
Gegenwärtigkeit ist der Schlüssel.
Das Jetzt ist der Schlüssel.

Wie werde ich wissen, wann ich mich hingegeben habe?
Wenn du diese Frage nicht mehr stellen musst.

JETZT – Eckhart Tolle – Seite 266

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Mittwoch, 26. März 2014

Wie erschaffe ich Glück?

Wie generiere ich Glück?


Glück wird generiert durch SEIN.

SEIN                    =  Fühlen
Fühlen                 =  EINS SEIN mit dem Leben
EINS SEIN        =  Leben fühlen

Leben fühlen     =  Atem fühlen
                               =  Energie im Körper fühlen
                               =  Zellen im Körper fühlen

Glück wird generiert durch wahrnehmen des Lebens.
Glück wird erschaffen durch wahrnehmen der Stille.


Wahrnehmen, erkennen, handeln
www.Gerda-Schwaer.de  



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Sonntag, 23. Februar 2014

Abhängigkeit und Sucht - Suche nach Ganzheit - E. Tolle

Abhängigkeit und die Suche nach Ganzheit

Eine romantische Liebesbeziehung ist deshalb eine so intensive und allgemein begehrte Erfahrung, weil sie Befreiung von einem tiefen Zustand der Angst, der Bedürftigkeit, des Mangels und er Unvollkommenheit verspricht. Dieser Zustand ist Teil des menschlichen Daseins in seiner unerlösten und unerleuchteten Form, und er hat eine körperliche und eine psychologische Dimension.

Auf der körperlichen Ebene sind wir eindeutig nicht vollkommen und werden es auch nie sein: Jeder Mensch ist entweder ein Mann oder eine Frau, das heißt eine Hälfte vom Ganzen. Auf dieser Ebene manifestiert sich die Sehnsucht nach Ganzheit – nach der Rückkehr zur Einheit – als männlich-weibliche Anziehung, als das Bedürfnis des Mannes nach einer Frau, der Frau nach einem Mann. Das ist ein fast unwiderstehlicher Drang zur Vereinigung mit der entgegengesetzten Energiepolarität. Der Ursprung dieses Dranges ist an der Wurzel spirituell: Er entspringt der Sehnsucht nach dem Ende der Dualität und der Rückkehr zu einem Zustand der Einheit.

Auf körperlicher Ebene stellt die sexuelle Vereinigung die größtmögliche Annäherung an diesen Zustand dar. Von allen Erfahrungen, die im körperlichen Bereich möglich sind, bietet sie die tiefste Befriedigung. Aber die sexuelle Vereinigung erlaubt nur einen flüchtigen Blick auf die Ganzheit, einen kurzen Moment der Glückseligkeit. Solange wir unbewusst die Erlösung in ihr vermuten, suchen wir das Ende der Dualität auf der Ebene der Form, wo es nicht gefunden werden kann. Uns wird ein verführerischer Einblick in den Himmel gegönnt, aber wir dürfen dort nicht bleiben und finden uns am Ende in einem getrennten Körper wieder.

Auf der psychologischen Ebene ist das Gefühl von Mangel und Unvollkommenheit sogar noch größer als auf der körperlichen. Solange wir uns mit dem Verstand identifizieren, beziehen wir unser Selbstgefühl von außen. Das heißt, wir erhalten unser Gefühl dafür, wer wir sind, von Dingen, die letztendlich nichts mit uns zu tun haben: von unserer Rolle in der Gesellschaft, unserem Besitz, unserem Aussehen, unserem Erfolg, unserem Scheitern, unseren Glaubensmustern und so weiter.

Das falsche, vom Verstand geschaffene Selbst, das Ego, fühlt sich verletzlich und unsicher, und um sich seiner Existenz zu bestätigen, sucht es unablässig nach neuen Dingen, mit denen es sich identifizieren kann. Aber nichts ist je genug, um ihm dauernde Erfüllung zu verschaffen. Seine Angst besteht weiter, sein Gefühl von Mangel und Bedürftigkeit bleibt.

Und dann erscheint diese besondere Beziehung. Sie scheint die Antwort auf alle Probleme des Egos zu sein, sie scheint all seine Bedürfnisse zu erfüllen. Zumindest am Anfang sieht das so aus. All die Dinge, aus denen du bislang dienen Selbstwert bezogen hast, rücken im Vergleich in den Hintergrund. Du hast jetzt einen einzigen Bezugspunkt, der sie alle ersetzt, der deinem Leben Sinn verleiht und von dem du deine Identität ableitest: die Person, in die du „verliebt“ bist.

Nun bist du nicht länger ein unverbundenes Fragment in einem lieblosen Universum, oder zumindest scheint es so. Deine Welt hat jetzt einen Mittelpunkt: die geliebte Person. Die Tatsache, dass dieses Zentrum außerhalb deiner selbst liegt und du daher immer noch dein Selbstgefühl von außen beziehst, erscheint zunächst bedeutungslos. Wichtig ist vielmehr, dass die unterschwelligen Gefühle von Unvollkommenheit, Angst, Mangel und Unerfülltheit, die für den Egozustand so charakteristisch sind, auf einmal nicht mehr da sind, oder etwa doch? Haben sie sich aufgelöst oder existieren sie unter der glücklichen Oberflächen-Realität weiter?

Wenn du in deinen Beziehungen sowohl „Liebe“ als auch ihr Gegenteil – Angriffe, emotionale Gewalt und so weiter – erlebst, dann kannst du davon ausgehen, dass du dein Anhaften am Ego und dein abhängiges Festklammern mit Liebe verwechselst. Du kannst deinen Partner oder deine Partnerin nicht in einem Augenblick lieben und im nächsten angreifen. Wahre Liebe kennt kein Gegenteil. Wenn deine „Liebe“ mit einem Gegenteil einhergeht, dann ist sie keine Liebe, sondern ein starkes Egobedürfnis nach einem tieferen und vollkommeneren Selbstgefühl, ein Bedürfnis, das der andere zeitweilig erfüllt.

Das ist der Ersatz des Egos für die Erlösung, und für kurze Zeit fühlt es sich auch fast wie die Erlösung an. Aber dann kommt der Punkt, an dem das Verhalten deines Partners deine Bedürfnisse – oder vielmehr die Bedürfnisse deines Egos – nicht mehr befriedigt. Die Gefühle von Angst, Schmerz und Mangel, die untrennbar zum Egobewusstsein gehörten, tauchen wieder auf – sie waren durch die „Liebesbeziehung“ nur verdeckt. Wie bei jeder Sucht bist du high, solange die Droge verfügbar ist, doch der Moment, in dem sie nicht mehr wirkt, kommt immer.

Und wenn all die schmerzhaften Gefühle wiederkommen, fühlst du sie sogar noch stärker als vorher, ja, du betrachtest deinen Partner obendrein als Ursache dieser Gefühle. Das heißt, du projizierst sie nach außen und greifst dann den anderen mit der heftigen Gewalt an, die zu deinem Schmerz gehört. Ein solcher Angriff kann den Schmerz des anderen wecken. Und er oder sie wird einen Gegenangriff starten. An dieser Stelle hofft das Ego unbewusst immer noch, dass seine Angriffe und Manipulationsversuche Strafe genug sind, um den Partner zu einer Verhaltensänderung zu bewegen. Dann könnte es ihn wieder als Betäubungsmittel für deinen Schmerz benutzen.

Jede Abhängigkeit entsteht aus der unbewussten Weigerung, den eigenen Schmerz anzuschauen und zu durchleben. Jede Sucht beginnt mit Schmerzen und endet mit Schmerzen. Egal wovon du abhängig bist – Alkohol, Essen, legale oder illegale Drogen oder eine Person -, du benutzt etwas oder jemanden, um den eigenen Schmerz abzudecken. Deshalb gibt es in intimen Beziehungen so viel Unglück und so viel Schmerz, nachdem die erste Euphorie verklungen ist. Beziehungen sind nicht die Ursache für Schmerz und Unglück. Sie bringen den Schmerz und das Unglück, die schon in dir sind, zum Vorschein. Jede Sucht tut das. Jede Sucht erreicht einen Punkt, an dem sie nicht mehr funktioniert, und dann fühlst du den Schmerz stärker als je zuvor.

Dies ist einer der Gründe, warum die meisten Menschen ständig versuchen, dem gegenwärtigen Moment zu entfliehen und in der Zukunft irgendeine Erlösung zu finden. Das erste, was ihnen begegnen könnte, wenn sie ihre Aufmerksamkeit auf das Jetzt richten würden, wäre ihr eigener Schmerz, und davor haben sie Angst. Wenn sie nur wüssten, wie leicht es ist, sich im Jetzt die Kraft der Gegenwärtigkeit zu erschließen, jene eine Wahrheit, die alle Täuschungen, alles Vergangene und den dazugehörigen Schmerz auflöst, Wenn sie nur wüssten, wie nahe sie ihrer eigenen Wirklichkeit sind, wie nahe sie Gott sind.
Es ist aber auch keine Lösung, Beziehungen zu vermeiden, um keinen Schmerz zu erfahren. Der Schmerz ist in jedem Fall da. Drei gescheiterte Beziehungen in der gleichen Anzahl von Jahren zwingen dich mit Sicherheit eher ins Erwachen als drei Jahre auf einer einsamen Insel oder im stillen Kämmerlein. Wenn du allerdings intensive Gegenwärtigkeit in dein Alleinsein einbringen kannst, wird das die gleiche Wirkung haben.

Quelle: Eckhart Tolle, Lebendige Beziehungen Jetzt!

Freitag, 7. Februar 2014

Gendefekt - heilbar?

Was hat der Ur-Ur-Großvater mit dem Gen-Defekt der Ur-Ur-Enkelin zu tun?
Gibt es da einen Zusammenhang?
JA !

Gen-Defekt haben eine lange Vorgeschichte.
Irgendwann gab es bei den Vorfahren einen emotionalen Stress der den Körper in eine Schockstarre versetzt hat. Dadurch wurde natürlich auch Samenzelle / oder Eizelle betroffen. Es kam zu einer Störung. Diese Zellstörung ist dann bei dem folgenden Kind / oder in späteren Generationen sichtbar.

Lässt sich diese Schockstarre des Ur-Ur-Großvaters auflösen?
JA !

wahrnehmen – erkennen – handeln
www.gerda-schwaer.de



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Samstag, 26. Oktober 2013

Alternative Medizin: Bewusstsein heilt




Alternative Medizin: Bewusstsein heilt




Bewusstheit

Der Verstand kann niemals intelligent sein.
Nur "No-Mind" (Nicht-Denken) ist intelligent.
Nur "No-Mind" ist ursprünglich und radikal.
Nur "No-Mind" ist revolutionär – es ist aktive Revolution.

Dein Denken hält dich in einer Art Betäubung.
Unter der Last der Erinnerungen an die Vergangenheit, unter der Last Zukunftserwartungen lebst du vor dich hin, auf Sparflamme. Du schöpfst deine Energie nicht aus. Dein Feuer brennt nur schwach. Wenn du die Gedanken losläßt, den Staub der Vergangenheit abschüttelst, wächst die Flamme – rein, klar, lebendig, frisch. Dein ganzes Leben wird zur Flamme, einer Flamme ohne Rauch.
Das ist Bewußheit.

Osho A Sudden Clash of Thunder Chapter 1
*

Mittwoch, 27. März 2013

PTBS - unsichtbar verwundet - GefühlsStarre - Schock - "Unsere Mütter, unsere Väter", Kriegskinder, Kriegsenkel




durch Trauma:
  • Belastende Ereignisse in FamiliePartnerschaft, Beruf, Gesellschaft
  • Krieg : 1. + 2. Weltkrieg
  • Kriegseinsätze nach 1945




PTBS  -  Depression   -   Demenz ?
Gibt es hier logische Zusammenhänge?
Oder ist Demenz eine Krankheit ohne Ursache?
Wo sind die Auswirkungen des 1. + 2. Weltkrieges hin?
Wo sind die Auswirkungen von Katastrophen- Belastungen hin?
Wo sind die schmerzhaften Gefühle / Emotionen / Frequenzen hin?
Werden schmerzhafte Gefühle wie Angst, Verzweiflung, Trauer in der Familie "vererbt?"Kann man Emotionen mit Tabletten "ausradieren" oder "unwirksam" machen?


PTBS - unsichtbar verwundet.
Seit dem Vietnamkrieg
ist bei Soldaten das Phänomen " Posttraumatische Belastung" bekannt.
Auch deutsche Soldaten aus Einsätzen im Kosovo und Afghanistan sind betroffen.
 
Die PTBS des 1. + 2. Weltkrieges der damaligen Soldaten, Sanitäter und Familien
sind in den betroffenen Familien, heute nach Generationen,
noch als belastende Emotionen nachweisbar.





PTBS
Posttraumatisches Belastungssyndrom - Schockstarre

Unter diesen Begriffen wird eine verzögerte Reaktion auf ein belastendes Ereignis
oder eine außergewöhnliche Bedrohung gesehen,
die bei fast jedem Menschen eine tiefe Verzweiflung hervorruft.  
Oft treten die Reaktionen erst Monate bis Jahre nach dem Ereignis auf.
Ereignisse, die eine posttraumatische Belastungsstörung hervorrufen können,
sind z. B.  Kriege allgemein, schwere Unfälle, Opfer eines Verbrechens, 
sexueller Missbrauch, Folter, Naturkatastrophen, Chemieunfälle, Brände etc.

Die Anzahl der Menschen die noch unter den Belastungen des 1. + 2. Weltkrieges leiden
beginnt man erst langsam zu realisieren.

Die Zeit heilt keine Wunden.Auch nach 100 Jahren lassen sich die Ängste, Verzweiflung und Trauer noch in den Familien,
also in den Kindern und Enkeln und Urenkeln nachweisen und heilen.

Der Film "Unsere Mütter, unsere Väter"
hat uns eine Chance geboten "aufzuwachen" aus der Schockstarre der Kriege.


Symptome:
Die Symptome sind vielseitig und können unterschiedlich stark ausgeprägt sein.
Zu den Symptomen, 
die bei einem posttraumatischen Belastungssyndrom  PTBS auftreten können, gehören:
  
  • geringe Lebensfreude bis hin zu starker Depression
  • "chronische" Müdigkeit
  • Schlafstörungen
  • Angst
  • Unfähigkeit sich zu entspannen
  • Rastlos - "Sucht" nach Action
  • Sehnsucht nach Ruhe und Frieden
  • Sehnsucht nach Frieden + Liebe über "Süchte" stillen z.B. Alkohol, Nikotin,
  • Reizbarkeit, Schreckhaftigkeit, Wutausbrüche,
  • Konzentrations- und Gedächtnisprobleme,
  • Schuldgefühle
  • häufiges und intensives Wiederdurchleben des Traumas, z.B. in Form von Alpträumen oder Tagträumen 
  • unbewusstes Handeln und Fühlen, als ob das Ereignis wiedergekehrt wäre 
  • Unvermögen, das Ereignis aus der Erinnerung zu verbannen 
  • Bewusste und unbewusste Vermeidung von Situationen, die eine Erinnerung an das Trauma mit sich bringen könnten. 
  • Zwanghafte Erinnerung an das Ereignis oder an bestimmte Teile
  • Selbstmordgedanken
  • gefühlsmäßiges Abgestumpft sein - SchockStarre
  • Empfinden von Entfremdung von anderen oder der Welt um sich herum
  • Verlust von Interessen, die vorher bestanden 
  • Schuldgefühle beispielsweise bei Überlebenden oder Beteiligten wie Helfern, PolizistenSoldaten etc.


Demenz - selbst gewähltes Abschalten?Wer an Demenz leidet, hat gesagt:"Davon will ich nichts mehr wissen!
"Und das Gehirn antwortet: " So sei es." - und zieht den Schleier davor.
Wende dich bewusst dem zu,
was dir peinlich war,
wofür du dich geschämt hast oder wo du dich schuldig fühltest.
- Robert Betz


Mittwoch, 20. März 2013

Unsere Mütter, unsere Väter - ZDF 20.3.2013

Unsere Mütter, unsere Väter - ZDF 20.3.2013


2 Weltkriege erschaffen unendliche Schmerzen.

Demenz ist der Eisberg des unendlichen Leids - des Kriegswahnsinns.
Das Leid hat die Menschen verstummen lassen.

Hilfe:

www.systemische-hypno-therapie.de


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Dienstag, 19. März 2013

Unsere Väter - unsere Mütter, ZDF 20.3.2013 - 2. Weltkrieg

Unsere Väter, unsere Mütter !



Meine Eltern waren nicht für mich da....
„Unsere Väter, unsere Mütter“
Konnten sie auch nicht!

Wer mal nachfühlen möchte was Eltern und Großeltern so "abgetrennt" hat von der Liebe


Es war der Wahnsinn und der Schock der 2 Weltkriege.
Morgen am 20.3.2013 läuft im ZDF der 3. Teil von „ Unsere Väter, unsere Mütter“.



Unsere Väter - unsere Mütter,



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Sonntag, 24. Februar 2013

Der Mann im Spiegel


Es ist nicht Dein Vater, Deine Mutter, Deine Frau, Dein Mann vor deren Urteil Du bestehen musst.

Der Mensch, dessen Meinung für Dich am meisten zählt, ist der, der Dich im Spiegel anschaut.
Auf ihn kommt es an, kümmere Dich nicht um den Rest, denn dieser Mensch ist bis zum Ende bei Dir.

Du hast die schwierigste Prüfung bestanden, wenn der Mensch im Spiegel Dein Freund ist.
Auf Deinem Lebensweg kannst Du die Welt betrügen, Dir anerkennend auf die Schulter klopfen lassen:  Doch Dein Lohn werden Kummer und Tränen sein, wenn Du den Mensch im Spiegel betrogen hast.

Dale Wimbrow: »Der Mann im Spiegel«


www.systemische-hypno-therapie.de

Der Mann im Spiegel



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Freitag, 22. Februar 2013

Stille - Ende der menschlichen Konditionierung

Sobald du dir der STILLE bewusst wirst,
ist sofort dieser Zustand stiller, innerer Wachsamkeit da.
Du bist präsent.
Du trittst aus jahrtausendelanger kollektiver menschlicher Konditionierung heraus.

- Eckhart Tolle -





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Samstag, 16. Februar 2013

Multiple Sklerose - immunologischer Selbsthass



Die Entstehung der Multiplen Sklerose - immunologischer Selbsthass und seine neurologischen Folgen

Vortrag von Professor Dr. Hartmut Wekerle, Martinsried, anlässlich einer öffentlichen Vortragssitzung in der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina am 25. Mai 2004 im Vortragssaal der Akademie, Emil-Abderhalden-Str. 36, in 06108 Halle/Saale
Die Multiple Sklerose ist die bedeutendste entzündliche Hirnerkrankung der westlichen Welt. Sie entsteht als Folge einer fehlgeleiteten Immunreaktion. Immunzellen, welche den Gesunden vor Infektionen und Krebs schützen, greifen körpereigenes Hirngewebe an. Solche Immunzellen, sozusagen getrieben von Selbsthass, sind verantwortlich für die Zersetzung der Myelinscheiden, der lebenswichtigen Isolierschicht der Nervenfortsätze. Wie und wo im Körper die krankmachenden Immunzellen aktiviert werden, auf welchen Wegen sie ihr Zielorgan erreichen und wie sie den Schaden in der Weißen Hirnsubstanz anrichten, ist Inhalt dieses Vortrages.

Hartmut Wekerle (Jahrgang 1944) ist Professor für Immunologie und Direktor der Abteilung Neuroimmunologie am Max-Planck-Institut für Neurobiologie in Martinsried. Forschungsschwerpunkt: Autoimmunerkrankungen des Nervensystems und neue Therapiemöglichkeiten. Im Jahr 2002 wählte die Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina Hartmut Wekerle zum Mitglied (Sektion Neurowissenschaften).

http://idw-online.de:8008/pages/de/event11008

Potenzial Entfaltung


Potenzial Entfaltung

Sei still. Schaue. Lausche.
Sieh, wie Tiere und Pflanzen vollkommen sie selber sind.

Du spürst, wie tief sie im Sein ruhen – wie sie vollkommen EINS sind mit dem,
was sie sind und wo sie sind.

Indem du das wahrnimmst, findest auch du tief in dir selbst einen Ruheplatz.

- Eckhart Tolle




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Samstag, 10. März 2012

Spiegel Online Wissenschaft - PTBS - Gefangen im Alptraum


Gefangen im Alptraum


großer Bericht in Spiegel Online Wissenschaft 10.3.2012 - PTBS

Die PTBS ist zu einem gesamt­gesell­schaft­lichen Problem geworden.

Folter, Krieg, Vergewaltigung: PTBS tritt häufig nach extrem belastenden Erlebnissen auf.
Die Betroffenen durch­leben das traumatische Ereignis in ihrer Erinnerung immer wieder. 
Steigende Kriegseinsätze weltweit erhöhen die Zahlen von Traumati­sier­ten. 

Der Krieg zerstört die Psyche von Soldaten: 
Manche werden zu Mördern oder Selbstmördern, viele zu seelischen Krüppeln.
Das belegen jetzt enthüllte Protokolle des US-Militärs.


Deutschland - Bundeswehr
Sie waren im Kosovo und in Afghanistan, sie haben ihr Leben für Deutschland riskiert.
Sie kehren zurück und werden das Erlebte nicht mehr los. 


Deutschland - 1. + 2. Weltkrieg

Die Alpträume der Soldaten leben als Erbe in den "Kriegs-Enkeln " weiter.
Erschreckend ist die Anzahl der " Demenz-Erkrankten".
Selbst nach nun 98 Jahren lassen sich PTBS noch nachweisen.

Bei Fragen bin ich gerne für Sie da.

Gerda Schwaer