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Freitag, 13. Januar 2017

Angst zu handeln?

Hält Angst dich davon ab, zu handeln?
Erkenne die Angst an, beobachte sie,
gib ihr deine Aufmerksamkeit,
sei vollkommen präsent mit ihr.

Indem du das tust, zertrennst du die Verbindung zwischen der Angst und deinem Denken.
Lass die Angst nicht in deinen Verstand hochsteigen.
Benutze die Kraft der Gegenwart.
Dagegen kann die Angst sich nicht behaupten.

Wenn du wirklich nichts tun kannst, um dein Hier und Jetzt zu verändern,
wenn du auch die Situation nicht verlassen kannst,
dann akzeptiere dein Hier und Jetzt ganz, indem du jeglichen Widerstand loslässt.
Dann kann das falsche, unglückliche Selbst nicht länger mit seinem Jammern, seinen Vorwürfen, seinem Selbstmitleid überleben.
Das nennt man Hingabe. (Akzeptanz)

Hingabe ist keine Schwäche, sondern eine große Stärke.
Nur ein Mensch voller Hingabe hat spirituelle Kraft.
Durch Hingabe wirst du innerlich von der Situation frei.
Dann kann es passieren, dass die Situation sich völlig ohne dein Zutun verändert.
Auf jeden Fall bist du frei.

Eckhart Tolle - JETZT

Infos:

Freitag, 11. November 2016

Sind Sie ein erfolgreicher Unternehmer?

Sind Sie 
ein erfolgreicher Unternehmer ?


  • Kennen Sie die Geheimnisse
    eines dauerhaft erfolgreichen Unternehmers?
  • Kennen Sie die Geheimnisse
    eines dauerhaft erfolgreichen Unternehmens?




        Das Ganze ist nur so erfolgreich, wie seine Teile!
        Sind alle Teile erfolgreich, so ist das Ganze 100 % erfolgreich.



      Warum Systemische-Therapie im Unternehmen? 

      75 % der Probleme im Unternehmen
      haben ihren Ursprung NICHT im Arbeitsumfeld,......

      .......sondern im persönlichen, psychischen Bereich!

      Quelle: Repräsentative Umfrage des FORSA-Institutes Feburar 2003




      Warum Systemische-Therapie im Unternehmen?

      Zwischen 1997 und 2001....

      ....ist die Anzahl der Krankheitstage
          aufgrund psychischer Probleme.....

      ....um 51 % gestiegen! *

      * Quelle Forsa-Institut Februar 2003





      Warum Systemische-Therapie im Unternehmen?

      Wenn ein Unternehmer oder ein Mitarbeiter
      nicht "funktioniert" liegt es meistens
      an..

      • Überforderung aufgrund gesundheitlicher Probleme
      • mangelnder Selbstsicherheit
      • depressiver Stimmung und Ängste
      • Beziehungsproblemen, Trennung, Scheidung
      • finanziellen Problemen, Schulden
      • Erziehungsproblemen
      • Abhängigkeiten, Sucht






      Montag, 12. Oktober 2015

      Freiheit vom Unglücklichsein - E. Tolle

      FREIHEIT VOM UNGLÜCKLICHSEIN

      Ärgerst du dich über das, was du gerade tust?
      Das kann deine Arbeit sein;
      oder du hast zugestimmt, etwas zu tun, aber ein Teil von dir lehnt es ab und leistet Widerstand.
      Trägst du jemandem gegenüber, der dir nahe steht, unausgesprochenen Groll mit dir herum? 

      Erkennst du, dass die Energie, die du auf diese Weise ausstrahlst, so schädlich in ihren Auswirkungen ist,
      dass sie dich selbst wie auch andere um dich herum tatsächlich vergiftet?
      Schau genau hin.
      Gibt es da auch nur die geringste Spur von Ärger, Unwilligkeit?
      Wenn ja, dann beobachte sie auf beiden Ebenen, geistig und emotional.

      Welche Gedanken erschafft dein Verstand im Umfeld dieser Situation? 

      Schau dir dann die Emotion an, mit der dein Körper auf diese Gedanken antwortet.
      Fühle die Emotion.
      Fühlt sie sich angenehm oder unangenehm an?

      Ist es wirklich deine Wahl, diese Energie in dir zu haben?
      Hast du eine Wahl? 

      Vielleicht wirst du ausgenutzt,
      vielleicht ist die Arbeit, mit der du beschäftigt bist, langweilig,
      vielleicht ist jemand in deiner Nähe unehrlich, ärgerlich oder unbewusst,
      aber das ist alles unwichtig.

      Ob deine Gedanken über die Situation gerechtfertigt sind oder nicht, macht keinen Unterschied.
      Tatsache ist, dass du Widerstand gegen das leistest, was ist.
      Du machst den gegenwärtigen Moment zu einem Feind.
      Du er schaffst Unglück und Konflikt zwischen innen und außen.

      Dein Unglücklichsein verschmutzt dein inneres Sein und das deiner Mitmenschen,
      zugleich aber auch die kollektive menschliche Psyche, deren untrennbarer Teil du bist.

      Die Verschmutzung des Planeten ist nur die Spiegelung im Außen von einer psychischen Verschmutzung im Inneren, 
      ein Spiegel für die Millionen von unbewussten Menschen, die keine Verantwortung für ihren inneren Raum übernehmen.
      Du kannst das, was du tust, entweder beenden, mit der betreffenden Person reden und deine Gefühle zum Ausdruck bringen, 
      oder du lässt die Negativität fallen, die dein Verstand um die Situation herum geschaffen hat.

      Diese Negativität ist zu nichts nütze, außer zur Stärkung deines eingebildeten Selbstgefühls.
      Deren Sinnlosigkeit zu erkennen ist wichtig.
      Negativität ist nie der optimale Weg, mit irgendeiner Situation umzugehen.
      Meistens hält sie dich in der Situation gefangen und verhindert wahre Veränderung.
      Alles, was du mit negativer Energie tust, wird durch sie vergiftet
      und früher oder später weiteren Schmerz, weiteres Unglücklichsein erschaffen.

      Darüber hinaus ist jeder negative Zustand ansteckend:
      Unglücklichsein verbreitet sich einfacher als eine körperliche Krankheit.
      Durch das Gesetz der Resonanz löst es latente Negativität in anderen aus und nährt sie.
      Es sei denn, sie sind immun - in anderen Worten, höchst bewusst.
      Verunreinigst du die Welt oder gehörst du zu denen, die den Dreck aufräumen?
      Du bist verantwortlich für deinen inneren Raum, niemand sonst,
      so wie du auch für den Planeten verantwortlich bist.
      Wie innen so auch außen:
      Menschen, die ihren inneren Schmutz aufräumen, schaffen auch keine neue Verschmutzung im Außen.



      Eckhart Tolle  - Jetzt!

      Samstag, 28. Februar 2015

      Focus - Potenzial




      Indem du deinen Focus 
      auf den gegenwärtigen Augenblick richtest,
      aktivierst du dein volles Potenzial.

      * Gerda Schwaer *


      * www.systemische-hypno-therapie.de *

      *

      Freitag, 10. Oktober 2014

      Wie bringst du einem Fisch das Fliegen bei?

      Wie bringst du einem Fisch das Fliegen bei?

      Es scheint fast unmöglich, die Identifikation mit dem Verstand aufzulösen.
      Wir alle stecken tief in ihm drin.
      Wie bringst du einem Fisch das Fliegen bei?

      BEENDE DIE ILLUSION VON ZEIT

       Hier ist der Schlüssel: Beende den Irrglauben an die Zeit.
      Zeit und Verstand sind untrennbar.
      Entferne die Zeit vom Verstand und er hält an - bis du dich entscheidest, ihn zu benutzen.

      Mit deinem Verstand identifiziert zu sein bedeutet in der Zeit gefangen zu sein: gezwungen, fast ausschließlich durch Erinnerung und Erwartung zu leben. Daraus entsteht die endlose Beschäftigung mit Vergangenheit und Zukunft und die Weigerung, den gegenwärtigen Moment anzuerkennen und ihm zu erlauben, zu sein. Diese Zwanghaftigkeit entsteht, weil die Vergangenheit dir eine Identität gibt und die Zukunft dir Erlösung, Erfüllung verspricht, auf welche Art auch immer. Beides sind Illusionen.



      Eckhart Tolle - JETZT

      Donnerstag, 31. Juli 2014

      Sich beklagen und sich ärgern - Eckhart Tolle

      Sich beklagen und sich ärgern

      Sich beklagen ist eine der Lieblingsstrategien des Ego, um sich selbst zu bestärken. Jede Klage ist eine kleine Geschichte, die der Verstand erfindet und die du rückhaltlos glaubst. Es ist kein Unterschied, ob du dich laut beklagst oder nur in Gedanken. Manche Egos, die sonst vielleicht nicht viel haben, womit sie sich identifizieren könnten, leben einfach vom Klagen. Wenn dich ein solches Ego im Griff hat, wird das Klagen, besonders über andere Leute, zur Gewohnheit - natürlich unbewusst, das heißt, du weißt nicht, was du tust. Seine Mitmenschen mental mit negativen Etiketten zu versehen, entweder in der unmittelbaren Begegnung oder, wie es häufiger vorkommt, indem man mit anderen über sie spricht oder auch nur an sie denkt, ist meist Teil dieses Musters. Schimpfnamen sind die übelste Form einer solchen Etikettierung und des Ego-Bedürfnisses, Recht zu behalten und über andere zu triumphieren: »Dummkopf, Mistkerl, Schlampe«, das alles sind Beurteilungen, an denen man nicht rütteln darf. Auf der nächsttieferen Stufe der Unbewusstheit wird geschimpft und geschrien, und noch ein bisschen tiefer kommt es zur physischen Gewaltanwendung.

      Die Empfindung, die mit dem Klagen und der Etikettierung anderer einhergeht und die dem Ego noch mehr Energie zuführt, ist der Ärger. Ärger bedeutet, erbost, entrüstet, gekränkt oder verletzt zu sein.  Du ärgerst dich über die Gier, die Unehrlichkeit oder die Unanständigkeit anderer, über das, was sie tun, was sie getan oder nicht getan haben, was sie gesagt haben, was sie hätten tun oder lassen sollen. Das mag das Ego. 
      Statt über die Unbewusstheit anderer hinwegzusehen, machst du sie zu deren Identität.
      Wer tut das?
      Die Unbewusstheit in dir selbst, das Ego. Manchmal existiert der »Makel«, den du bei anderen wahrnimmst, gar nicht. Er ist bloß eine totale Fehlinterpretation deinerseits, die Projektion eines Denkens, das so konditioniert ist, dass es Gegner sieht, damit du dich ins Recht setzen oder überlegen fühlen kannst.

      Bisweilen mag tatsächlich ein Fehler vorhanden sein, aber wenn du dich darauf konzentrierst und vielleicht sogar für nichts anderes mehr Augen hast, verstärkst du ihn nur. Und auf was du bei anderen reagierst, stärkst du in dir selbst.

      Nicht auf das Ego anderer zu reagieren ist eines der besten Mittel, um zum einen über das Ego in dir selbst hinauszugehen, und zum anderen das kollektive menschliche Ego aufzulösen.

      Den Zustand des Nichtreagierens erreichst du jedoch nur, wenn du das Verhalten einer anderen Person als egobezogen erkennst, als Ausdruck der kollektiven Gestörtheit des Menschen. Wenn du erkennst, dass es nichts Persönliches ist, entfällt auch der Zwang, darauf zu reagieren, als ob es etwas Persönliches wäre.

      Dadurch, dass du nicht auf das Ego reagierst, kannst du anderen zu geistiger Gesundheit verhelfen, zu unkonditionierter Bewusstheit, die dem konditionierten Denken entgegengesetzt ist. Ab und zu musst du vielleicht praktische Schritte unternehmen, um dich vor zutiefst unbewussten Leuten zu schützen. Das kannst du aber tun, ohne sie dir zu Feinden zu machen. Dein größter Schutz ist allerdings die Bewusstheit. Jemand wird dein Feind, wenn du das Unbewusste, also das Ego, personalisierst.
      Nicht zu reagieren ist keine Schwäche, sondern Stärke.

      Ein anderes Wort für Nichtreagieren ist Vergebung.
      Vergeben heißt, über etwas hinwegzusehen oder vielmehr durch es hindurchzuschauen. Du schaust durch das Ego hindurch auf die geistige Gesundheit, die das Wesen eines jeden Menschen bildet.

      Das Ego beklagt sich gern und reagiert mit Ärger nicht nur auf andere Menschen, sondern auch auf Situationen. Was du mit einer Person anstellen kannst, gelingt dir auch mit einer Situation: Du kannst sie dir zum Feind machen. Der Grundtenor ist immer der Gleiche: Das dürfte eigentlich gar nicht passieren; ich will nicht hier sein; ich möchte das nicht tun; ich werde ungerecht behandelt. Und der größte Feind des Ego ist natürlich der gegenwärtige Augenblick, also das Leben selbst.

      Sich zu beklagen ist etwas anderes, als jemanden auf einen Fehler oder Makel aufmerksam zu machen, der berichtigt werden kann. Und nicht zu klagen heißt nicht unbedingt, sich mit einer schlechten Qualität oder schlechtem Benehmen zufrieden zu geben. Es ist nichts Egoistisches daran, einem Kellner zu sagen, dass die Suppe kalt ist und aufgewärmt werden muss - sofern du dich an die Fakten hältst, die immer neutral sind.

      »Wie können Sie es wagen, mir kalte Suppe zu servieren!«, ist eine Beschwerde.
      Hier ist ein »Ich« im Spiel, das die kalte Suppe nur zu gern als persönliche Beleidigung betrachtet und einen großen Wirbel darum macht, ein »Ich«, das seine Freude daran hat, jemanden ins Unrecht zu setzen. Das Klagen, von dem wir hier sprechen, dient nicht der Veränderung, sondern dem Ego.
      Manchmal wird es recht deutlich, dass das Ego sich im Grunde nicht verändern möchte, damit es sich weiter beschweren kann.

      Probier einmal, die Stimme im Kopf in dem Augenblick zu erwischen bzw. wahrzunehmen, in dem sie sich über etwas beklagt, und sie als das zu erkennen, was sie ist: die Stimme des Ego, nichts weiter als ein konditioniertes Denkmuster, ein Gedanke. Wann immer du diese Stimme wahrnimmst, wird dir auch aufgehen, dass du nicht die Stimme bist, sondern derjenige, der sich ihrer bewusst ist. Tatsächlich bist du die Bewusstheit, die sich der Stimme bewusst ist. Im Hintergrund ist Bewusstheit. Im Vordergrund ist die Stimme, der Denker. Auf diese Weise befreist du dich allmählich vom Ego, vom unbeobachteten Denken.

      In dem Moment, in dem du dir des Ego in dir bewusst wirst, ist es genau genommen gar kein 
      Ego mehr, sondern nur ein altes, konditioniertes Denkmuster. Das Ego speist sich aus Unbewusstheit.Bewusstheit und Ego schließen sich gegenseitig aus.
      Das alte Denkmuster, die geistige Gewohnheit, mag noch eine Weile bestehen bleiben und ab und zu wiederkehren, weil es die Schubkraft jahrtausendelanger kollektiver menschlicher Unbewusstheit im Nacken hat, aber jedes Mal, wenn dies erkannt wird, wird es ein wenig schwächer.

      Eckhart Tolle – Eine neue Erde


      Montag, 28. Juli 2014

      Das Vergessen des SEINS - Eckhart Tolle

      Das Vergessen des SEINS – Ur-Fehler – Illusion der Trennung

      Das Ego ist immer Identifikation mit Form, eine Selbstsuche, bei der man das Selbst an irgendeine Form verliert. Formen sind nicht nur materielle Gegenstände und physische Körper. Wirksamer als die äußeren Formen - Dinge und Körper - sind die Gedankenformen, die kontinuierlich im Feld des Bewusstseins aufsteigen. Das sind Energieformationen, die zwar feiner und weniger dicht als physische Materie, aber dennoch Formen sind.

      Was du möglicherweise als Stimme in deinem Kopf wahrnimmst, die nie zu reden aufhört, ist der Strom unablässigen, zwanghaften Denkens. Wenn jeder Gedanke deine Aufmerksamkeit voll und ganz fesselt, wenn du dich so stark mit der Stimme in deinem Kopf und mit den Emotionen, die sie begleiten, identifizierst, dass du dich in jeden Gedanken und jede Empfindung verlierst, bist du vollkommen mit Form identifiziert, und dann hat dich das Ego fest im Griff.

      Das Ego ist eine Zusammenballung sich ständig wiederholender Gedankenformen und konditionierter mental-emotionaler Muster, denen ein Ichgefühl unterlegt wird, ein Selbstgefühl. Das Ego entsteht, wenn du dein Gefühl des Seins, des »Ich bin«, das formloses Bewusstsein ist, mit Form verwechselst. Das bedeutet Identifikation. Das heißt, das Sein zu vergessen, und ist der Urfehler, die Illusion eines absoluten Getrenntseins, durch die sich die Wirklichkeit in einen Alptraum verwandelt.


      Eckhart Tolle – Eine neue Erde – 28.7.14

      Mittwoch, 7. Mai 2014

      Der eigene Schmerzkörper - Ursache von Armut, Elend, Krankheit

      Der eigene Schmerzkörper  –  Ursache von Armut, Elend, Krankheit

      Ich erlebe es in der Systemischen Therapie aber auch im eigenen Verhalten, dass wir gerne an alten Schmerzen, Verletzungen, Groll, Urteilen usw. festhalten. Das passiert zum Einen sicherlich aus dem Grund, daß wir unsere eigenen Gewohnheiten und Glaubenssätze gewohnt sind und damit Sicherheit bieten; zum anderen nichts anderes da ist, was die Lücke füllen würde, die dann entsteht, wenn wir von diesen Dingen loslassen.

      Eckhart Tolle schreibt über die emotionalen Schmerzen, über den Schmerzkörper, in seinen weltweiten Bestsellern “Jetzt”  und „Eine neue Erde“ :
      “Solange Du Dir keinen Zugang zur Kraft der Gegenwart verschaffen kannst, werden emotionale Verletzungen, die Dir widerfahren einen Restschmerz hinterlassen, der in Dir weiterlebt. Er vermischt sich mit altem Schmerz, der bereits da ist und bleibt in Verstand und Körper hängen. Das schließt natürlich den Schmerz mit ein, den Du als Kind erlitten hast und der durch die Unbewusstheit der Welt verursacht wurde, in die Du hineingeboren wurdest.

      Diese Ansammlung von Schmerz ist ein negatives Energiefeld, das Deinen Körper und Deinen Verstand besetzt. Wenn Du es Dir als ein unsichtbares Wesen mit seiner eigenen Persönlichkeit vorstellst, dann kommst Du der Wahrheit ziemlich nahe. Das ist der emotionale Schmerzkörper.

      Achte auf jedes Zeichen von Verstimmung in Dir, in welcher Form auch immer – es könnte der erwachende Schmerzkörper sein. Er kann sich als Verärgerung ausdrücken, als Ungeduld, finstere Stimmung, als Wunsch zu verletzen, als Wut, Depression, als Bedürfnis nach Drama in Deiner Beziehung und so weiter: Greife ihn Dir in dem Moment, in dem er aus seinem Ruhezustand erwacht. Der Schmerzkörper will leben wie alles andere in der Existenz auch, und das kann er nur, wenn er Dich dazu bringt, Dich unbewusst mit ihm zu identifizieren.

      Er lebt von jeder Erfahrung, die mit seiner eigenen Art von Energie mitschwingt, von allem, was mehr Schmerz erschafft, in welcher Form auch immer: Wut, Zerstörung, Hass, Trauer, emotionalem Drama, Gewalt und sogar von Krankheit. Sobald er Macht über Dich hat, wird der Schmerzkörper also Situationen in Deinem Leben erschaffen, die ihm seine eigene Energiefrequenz zurückgeben, damit er sich davon ernähren kann.

      Schmerz kann sich nur von Schmerz ernähren.
      Schmerz kann sich nicht von Freude ernähren.

      Wenn der Schmerzkörper Besitz von Dir ergriffen hat, dann willst Du immer mehr Schmerz. Du wirst zum Opfer oder zum Täter. Du willst Schmerz zufügen oder selbst Schmerz erleiden oder beides. Zwischen beidem besteht kein großer Unterschied.

      Der Schmerzkörper will nicht, dass Du ihn direkt anschaust und als das erkennst, was er ist. Wenn Du ihn beobachtest, sein Energiefeld in Dir fühlst und ihm Deine Aufmerksamkeit gibst, dann ist die Identifikation sofort gebrochen. Ihn zu beobachten ist genug. Ihn zu beobachten beinhaltet, ihn anzunehmen als Teil dessen, was in diesem Moment ist.”

      Und was ist mit Ihrem Schmerzkörper?



      Sonntag, 23. Februar 2014

      Abhängigkeit und Sucht - Suche nach Ganzheit - E. Tolle

      Abhängigkeit und die Suche nach Ganzheit

      Eine romantische Liebesbeziehung ist deshalb eine so intensive und allgemein begehrte Erfahrung, weil sie Befreiung von einem tiefen Zustand der Angst, der Bedürftigkeit, des Mangels und er Unvollkommenheit verspricht. Dieser Zustand ist Teil des menschlichen Daseins in seiner unerlösten und unerleuchteten Form, und er hat eine körperliche und eine psychologische Dimension.

      Auf der körperlichen Ebene sind wir eindeutig nicht vollkommen und werden es auch nie sein: Jeder Mensch ist entweder ein Mann oder eine Frau, das heißt eine Hälfte vom Ganzen. Auf dieser Ebene manifestiert sich die Sehnsucht nach Ganzheit – nach der Rückkehr zur Einheit – als männlich-weibliche Anziehung, als das Bedürfnis des Mannes nach einer Frau, der Frau nach einem Mann. Das ist ein fast unwiderstehlicher Drang zur Vereinigung mit der entgegengesetzten Energiepolarität. Der Ursprung dieses Dranges ist an der Wurzel spirituell: Er entspringt der Sehnsucht nach dem Ende der Dualität und der Rückkehr zu einem Zustand der Einheit.

      Auf körperlicher Ebene stellt die sexuelle Vereinigung die größtmögliche Annäherung an diesen Zustand dar. Von allen Erfahrungen, die im körperlichen Bereich möglich sind, bietet sie die tiefste Befriedigung. Aber die sexuelle Vereinigung erlaubt nur einen flüchtigen Blick auf die Ganzheit, einen kurzen Moment der Glückseligkeit. Solange wir unbewusst die Erlösung in ihr vermuten, suchen wir das Ende der Dualität auf der Ebene der Form, wo es nicht gefunden werden kann. Uns wird ein verführerischer Einblick in den Himmel gegönnt, aber wir dürfen dort nicht bleiben und finden uns am Ende in einem getrennten Körper wieder.

      Auf der psychologischen Ebene ist das Gefühl von Mangel und Unvollkommenheit sogar noch größer als auf der körperlichen. Solange wir uns mit dem Verstand identifizieren, beziehen wir unser Selbstgefühl von außen. Das heißt, wir erhalten unser Gefühl dafür, wer wir sind, von Dingen, die letztendlich nichts mit uns zu tun haben: von unserer Rolle in der Gesellschaft, unserem Besitz, unserem Aussehen, unserem Erfolg, unserem Scheitern, unseren Glaubensmustern und so weiter.

      Das falsche, vom Verstand geschaffene Selbst, das Ego, fühlt sich verletzlich und unsicher, und um sich seiner Existenz zu bestätigen, sucht es unablässig nach neuen Dingen, mit denen es sich identifizieren kann. Aber nichts ist je genug, um ihm dauernde Erfüllung zu verschaffen. Seine Angst besteht weiter, sein Gefühl von Mangel und Bedürftigkeit bleibt.

      Und dann erscheint diese besondere Beziehung. Sie scheint die Antwort auf alle Probleme des Egos zu sein, sie scheint all seine Bedürfnisse zu erfüllen. Zumindest am Anfang sieht das so aus. All die Dinge, aus denen du bislang dienen Selbstwert bezogen hast, rücken im Vergleich in den Hintergrund. Du hast jetzt einen einzigen Bezugspunkt, der sie alle ersetzt, der deinem Leben Sinn verleiht und von dem du deine Identität ableitest: die Person, in die du „verliebt“ bist.

      Nun bist du nicht länger ein unverbundenes Fragment in einem lieblosen Universum, oder zumindest scheint es so. Deine Welt hat jetzt einen Mittelpunkt: die geliebte Person. Die Tatsache, dass dieses Zentrum außerhalb deiner selbst liegt und du daher immer noch dein Selbstgefühl von außen beziehst, erscheint zunächst bedeutungslos. Wichtig ist vielmehr, dass die unterschwelligen Gefühle von Unvollkommenheit, Angst, Mangel und Unerfülltheit, die für den Egozustand so charakteristisch sind, auf einmal nicht mehr da sind, oder etwa doch? Haben sie sich aufgelöst oder existieren sie unter der glücklichen Oberflächen-Realität weiter?

      Wenn du in deinen Beziehungen sowohl „Liebe“ als auch ihr Gegenteil – Angriffe, emotionale Gewalt und so weiter – erlebst, dann kannst du davon ausgehen, dass du dein Anhaften am Ego und dein abhängiges Festklammern mit Liebe verwechselst. Du kannst deinen Partner oder deine Partnerin nicht in einem Augenblick lieben und im nächsten angreifen. Wahre Liebe kennt kein Gegenteil. Wenn deine „Liebe“ mit einem Gegenteil einhergeht, dann ist sie keine Liebe, sondern ein starkes Egobedürfnis nach einem tieferen und vollkommeneren Selbstgefühl, ein Bedürfnis, das der andere zeitweilig erfüllt.

      Das ist der Ersatz des Egos für die Erlösung, und für kurze Zeit fühlt es sich auch fast wie die Erlösung an. Aber dann kommt der Punkt, an dem das Verhalten deines Partners deine Bedürfnisse – oder vielmehr die Bedürfnisse deines Egos – nicht mehr befriedigt. Die Gefühle von Angst, Schmerz und Mangel, die untrennbar zum Egobewusstsein gehörten, tauchen wieder auf – sie waren durch die „Liebesbeziehung“ nur verdeckt. Wie bei jeder Sucht bist du high, solange die Droge verfügbar ist, doch der Moment, in dem sie nicht mehr wirkt, kommt immer.

      Und wenn all die schmerzhaften Gefühle wiederkommen, fühlst du sie sogar noch stärker als vorher, ja, du betrachtest deinen Partner obendrein als Ursache dieser Gefühle. Das heißt, du projizierst sie nach außen und greifst dann den anderen mit der heftigen Gewalt an, die zu deinem Schmerz gehört. Ein solcher Angriff kann den Schmerz des anderen wecken. Und er oder sie wird einen Gegenangriff starten. An dieser Stelle hofft das Ego unbewusst immer noch, dass seine Angriffe und Manipulationsversuche Strafe genug sind, um den Partner zu einer Verhaltensänderung zu bewegen. Dann könnte es ihn wieder als Betäubungsmittel für deinen Schmerz benutzen.

      Jede Abhängigkeit entsteht aus der unbewussten Weigerung, den eigenen Schmerz anzuschauen und zu durchleben. Jede Sucht beginnt mit Schmerzen und endet mit Schmerzen. Egal wovon du abhängig bist – Alkohol, Essen, legale oder illegale Drogen oder eine Person -, du benutzt etwas oder jemanden, um den eigenen Schmerz abzudecken. Deshalb gibt es in intimen Beziehungen so viel Unglück und so viel Schmerz, nachdem die erste Euphorie verklungen ist. Beziehungen sind nicht die Ursache für Schmerz und Unglück. Sie bringen den Schmerz und das Unglück, die schon in dir sind, zum Vorschein. Jede Sucht tut das. Jede Sucht erreicht einen Punkt, an dem sie nicht mehr funktioniert, und dann fühlst du den Schmerz stärker als je zuvor.

      Dies ist einer der Gründe, warum die meisten Menschen ständig versuchen, dem gegenwärtigen Moment zu entfliehen und in der Zukunft irgendeine Erlösung zu finden. Das erste, was ihnen begegnen könnte, wenn sie ihre Aufmerksamkeit auf das Jetzt richten würden, wäre ihr eigener Schmerz, und davor haben sie Angst. Wenn sie nur wüssten, wie leicht es ist, sich im Jetzt die Kraft der Gegenwärtigkeit zu erschließen, jene eine Wahrheit, die alle Täuschungen, alles Vergangene und den dazugehörigen Schmerz auflöst, Wenn sie nur wüssten, wie nahe sie ihrer eigenen Wirklichkeit sind, wie nahe sie Gott sind.
      Es ist aber auch keine Lösung, Beziehungen zu vermeiden, um keinen Schmerz zu erfahren. Der Schmerz ist in jedem Fall da. Drei gescheiterte Beziehungen in der gleichen Anzahl von Jahren zwingen dich mit Sicherheit eher ins Erwachen als drei Jahre auf einer einsamen Insel oder im stillen Kämmerlein. Wenn du allerdings intensive Gegenwärtigkeit in dein Alleinsein einbringen kannst, wird das die gleiche Wirkung haben.

      Quelle: Eckhart Tolle, Lebendige Beziehungen Jetzt!

      Montag, 6. Januar 2014

      Seelengefährte - Traum - Osho

      Seelengefährte

      Eines schönen Tages wirst du deinem Seelengefährten begegnen,
      dem perfekten Partner, der alle deine Bedürfnisse und Träume erfüllt.
      Stimmt?

      Stimmt nicht!!!!
      Diese Fantasie von Dichtern gern und Liedermachern so gerne heraufbeschworen,
      hat ihre Wurzeln im Mutterleib, wo wir geborgen und  „eins“ mit unserer Mutter waren.
      Kein Wunder, dass wir uns ein Leben lang danach sehnen.

      Aber um es einmal brutal zu sagen:
      „Das ist ein kindlicher Traum“.
      Und es ist erstaunlich, wie hartnäckig wir daran festhalten, obwohl die Realität ganz anders aussieht.

      Niemand, weder dein gegenwärtiger noch irgendein künftiger Traumpartner, ist verpflichtet,
      dir dein Glück auf dem SilberTablett zu servieren.
      Er könnte es auch nicht, selbst wenn er es wollte.

      Wahre Liebe kommt nicht, wenn wir die Erfüllung unserer Bedürfnisse von anderen abhängig machen, sondern wenn wir erwachsen werden und unseren inneren Reichtum entdecken.
      Dann haben wir so viel Liebe zu geben, dass und die Liebhaber(innen) nur so zufliegen.

      Der Traum – OSHO


      ************




      Samstag, 26. Oktober 2013

      Alternative Medizin: Bewusstsein heilt




      Alternative Medizin: Bewusstsein heilt




      Bewusstheit

      Der Verstand kann niemals intelligent sein.
      Nur "No-Mind" (Nicht-Denken) ist intelligent.
      Nur "No-Mind" ist ursprünglich und radikal.
      Nur "No-Mind" ist revolutionär – es ist aktive Revolution.

      Dein Denken hält dich in einer Art Betäubung.
      Unter der Last der Erinnerungen an die Vergangenheit, unter der Last Zukunftserwartungen lebst du vor dich hin, auf Sparflamme. Du schöpfst deine Energie nicht aus. Dein Feuer brennt nur schwach. Wenn du die Gedanken losläßt, den Staub der Vergangenheit abschüttelst, wächst die Flamme – rein, klar, lebendig, frisch. Dein ganzes Leben wird zur Flamme, einer Flamme ohne Rauch.
      Das ist Bewußheit.

      Osho A Sudden Clash of Thunder Chapter 1
      *

      Freitag, 21. Juni 2013

      Glückseligkeit - Glücklich sein – Dein Heilgeheimnis – Deepak Chopra



      *
      Glückseligkeit  - Glücklich sein – Dein Heilgeheimnis – Deepak Chopra


      Glückseligkeit sollte man nicht mit Glücklich sein verwechseln.
      Glücklich ist man immer aus einem bestimmten Grund. Man ist glücklich, wenn einem jemand ein Kompliment macht, wenn man eine neue, gute Stelle bekommt, wenn man viel Geld verdient oder wenn man eine4 befriedigende Beziehung hat.

      Aber wenn man aus keinem ersichtlichen Grund glücklich ist,  sich einfach nur an der Existenz freut, dann befindet man sich im Zustand von Glückseligkeit.

      Von dieser Glückseligkeit stammen wir ab, sie ist das Wesen der Existenz selbst. Sie ist dem Feld zu eigen; sie ist urtümlicher als unser Körper, steht uns näher als unser Verstand. Und sie folgt uns, wo immer wir uns befinden.

      In diesem Zustand reiner Glückseligkeit drückt sich reine Liebe aus.
      Wenn Liebe rein ist, wird man zur Verkörperung von Liebe.

      Diese Liebe wird niemandem angeboten, niemandem verweigert. Sie strahlt einfach von einem aus, wie Licht von einem Freudenfeuer oder Träume von einem Träumer. Sie entzündet den Funken der Liebe wo immer sie hinfällt.

      Deepak Chopra



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      Donnerstag, 16. Oktober 2008

      Der Regenbogen!


      Ich habe mir schon lange einen Regenbogen gewünscht.
      Jetzt habe ich einen Regenbogen zu meinem Geburtstag bekommen.
      DANKE Dresden, 13.10.2008
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