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Mittwoch, 19. Juli 2017

Angst - Ursache - Eckhart Tolle

Jeder,
der mit seinem Verstand identifiziert ist,
statt mit seiner wahren Stärke,
dem tieferen, im Sein verankerten Selbst,

wird die Angst als ständigen Begleiter haben.

Eckhart Tolle



Hilfe und Infos unter


Donnerstag, 27. April 2017

Aufwachen aus der Hypnose

Freiheit entsteht durch De-Konditionierung 
oder Aufwachen aus der Hypnose.


Wenn du leer bist, weit, still, rein, hat die Revolution stattgefunden, ist die Sonne aufgegangen;
dann lebst du in ihrem Licht! 

Und im Licht deiner inneren Sonne zu leben, bedeutet, richtig zu leben. 
Tatsächlich ist es die einzige Art zu leben. 


Diejenigen, die anders leben, sterben nur, sterben langsam, stehen in einer Reihe an, die von Moment zu Moment kürzer wird, und jeden Moment kannst du der erste in der Reihe sein. Tatsächlich versucht jeder, der erste in der Reihe zu werden; jeder will überall der erste sein.
Das normale Leben wird nur Leben genannt – es ist kein Leben. Es ist nur ein sogenanntes Leben. Es ist ein Prozess des schritt weisen Sterbens, oder genauer gesagt, ein Prozess des schrittweisen Selbstmords.
In dem Moment, in dem du still wirst und wach und klar und dein innerer Himmel voller Entzücken ist, kennst du den ersten Geschmack des wahren Lebens. Einige nennen es Gott, andere nennen es Erleuchtung, einige nennen es Befreiung; die Erfahrung von Wahrheit, Liebe, Freiheit, Glückseligkeit – verschiedene Namen, aber das Phänomen ist dasselbe.


Osho

Montag, 24. April 2017

Bewusstes Leiden - Bewusstsein heilt




Bewusstes Leiden

Wenn du kleine Kinder hast, dann hilf ihnen, leite sie an und beschütze sie, so gut du kannst,
aber gib ihnen vor allen Dingen Raum - Raum zu sein.
Sie kommen durch dich auf die Welt, aber sie gehören nicht dir.
Die Überzeugung »Ich weiß am besten, was gut für dich ist« mag berechtigt sein, solange die
Kinder klein sind, aber je älter sie werden, umso weniger trifft sie zu. Je mehr Erwartungen du hegst,
wie sich ihr Leben entfalten sollte, umso mehr bist du in deinem Denken befangen, statt für sie präsent zu
sein.

Natürlich werden sie Fehler machen und in der einen oder anderen Weise leiden, wie alle Menschen.
Aber möglicherweise sind die Fehler nur aus deiner Sicht Fehler.
Was für dich ein Fehler sein mag, ist für sie vielleicht genau das, was sie tun oder erfahren müssen.
Lass ihnen so viel Hilfe und Anleitung zukommen, wie du kannst, aber sei dir darüber im Klaren, dass du ihnen auch erlauben musst, Fehler zu machen, besonders wenn sie anfangen erwachsen zu werden.
Bisweilen musst du ihnen sogar zugestehen, dass sie leiden dürfen.
Leid kann aus heiterem Himmel über sie kommen oder als Folge ihrer eigenen Fehler.

Wäre es nicht wunderbar, wenn du ihnen alles Leid ersparen könntest?
Nein, das wäre es nicht.
Sie würden sich menschlich nicht weiterentwickeln, sondern oberflächlich bleiben und sich
mit der äußeren Form der Dinge identifizieren.
Leid führt uns in die Tiefe.

Das Paradox ist,
dass Leid durch die Identifikation mit Form entsteht
und zugleich die Identifikation mit Form untergräbt.
Leid wird vom Ego verursacht,
obgleich letztlich Leid das Ego zerstört - allerdings erst,
wenn das Leid bewusst erlebt wird.

Die Menschheit ist dazu bestimmt, über das Leiden hinauszugehen, aber nicht so, wie das Ego meint.
Eine der vielen fälschlichen Annahmen des Ego, einer seiner vielen wahnhaften Gedanken lautet:
»Ich sollte nicht leiden müssen.«
Manchmal wird dieser Gedanke auch auf jemanden übertragen, der einem nahesteht:
»Mein Kind sollte nicht leiden müssen.«
Dieser Gedanke selbst ist die Wurzel des Leidens.
Das Leiden hat einen edlen Sinn: Es soll die Evolution des Bewusstseins vorantreiben und das Ego verbrennen.

Der Mensch am Kreuz ist das archetypische Bild dafür.
Er steht für jeden Mann und jede Frau.
Solange du dich gegen das Leiden wehrst, geht dieser Prozess nur langsam voran,
denn Widerstand baut mehr Ego auf, das verbrannt werden muss.
Wenn du hingegen das Leiden annimmst, beschleunigt sich der Prozess, weil du jetzt bewusst leidest.

Du kannst dein eigenes Leiden annehmen,
aber du kannst auch das Leiden anderer, deiner Kinder oder Eltern zum Beispiel, annehmen.
Inmitten des bewussten Leidens liegt bereits die Umwandlung begründet.
Das Feuer des Leidens wird zum Licht des Bewusstseins.

Das Ego sagt: »Ich sollte nicht leiden müssen«,
und dieser Gedanke sorgt dafür, dass du noch viel mehr leidest.
Er ist eine Verzerrung der Wahrheit und als solche immer paradox.
In Wahrheit musst du Ja zum Leiden sagen, ehe du darüber hinausgehen kannst.


Eine neue Erde - Eckhart Tolle

23.4.17


Freitag, 13. Januar 2017

Angst zu handeln?

Hält Angst dich davon ab, zu handeln?
Erkenne die Angst an, beobachte sie,
gib ihr deine Aufmerksamkeit,
sei vollkommen präsent mit ihr.

Indem du das tust, zertrennst du die Verbindung zwischen der Angst und deinem Denken.
Lass die Angst nicht in deinen Verstand hochsteigen.
Benutze die Kraft der Gegenwart.
Dagegen kann die Angst sich nicht behaupten.

Wenn du wirklich nichts tun kannst, um dein Hier und Jetzt zu verändern,
wenn du auch die Situation nicht verlassen kannst,
dann akzeptiere dein Hier und Jetzt ganz, indem du jeglichen Widerstand loslässt.
Dann kann das falsche, unglückliche Selbst nicht länger mit seinem Jammern, seinen Vorwürfen, seinem Selbstmitleid überleben.
Das nennt man Hingabe. (Akzeptanz)

Hingabe ist keine Schwäche, sondern eine große Stärke.
Nur ein Mensch voller Hingabe hat spirituelle Kraft.
Durch Hingabe wirst du innerlich von der Situation frei.
Dann kann es passieren, dass die Situation sich völlig ohne dein Zutun verändert.
Auf jeden Fall bist du frei.

Eckhart Tolle - JETZT

Infos:

Freitag, 11. November 2016

Sind Sie ein erfolgreicher Unternehmer?

Sind Sie 
ein erfolgreicher Unternehmer ?


  • Kennen Sie die Geheimnisse
    eines dauerhaft erfolgreichen Unternehmers?
  • Kennen Sie die Geheimnisse
    eines dauerhaft erfolgreichen Unternehmens?




        Das Ganze ist nur so erfolgreich, wie seine Teile!
        Sind alle Teile erfolgreich, so ist das Ganze 100 % erfolgreich.



      Warum Systemische-Therapie im Unternehmen? 

      75 % der Probleme im Unternehmen
      haben ihren Ursprung NICHT im Arbeitsumfeld,......

      .......sondern im persönlichen, psychischen Bereich!

      Quelle: Repräsentative Umfrage des FORSA-Institutes Feburar 2003




      Warum Systemische-Therapie im Unternehmen?

      Zwischen 1997 und 2001....

      ....ist die Anzahl der Krankheitstage
          aufgrund psychischer Probleme.....

      ....um 51 % gestiegen! *

      * Quelle Forsa-Institut Februar 2003





      Warum Systemische-Therapie im Unternehmen?

      Wenn ein Unternehmer oder ein Mitarbeiter
      nicht "funktioniert" liegt es meistens
      an..

      • Überforderung aufgrund gesundheitlicher Probleme
      • mangelnder Selbstsicherheit
      • depressiver Stimmung und Ängste
      • Beziehungsproblemen, Trennung, Scheidung
      • finanziellen Problemen, Schulden
      • Erziehungsproblemen
      • Abhängigkeiten, Sucht






      Mittwoch, 2. März 2016

      Wenn deine Beziehung nicht funktioniert, wenn sie in dir oder deinem Partner den Wahnsinn zum Vorschein bringt

      Immer also wenn deine Beziehung nicht funktioniert,
      wenn sie in dir oder deinem Partner den Wahnsinn zum Vorschein bringt, FREUT euch.

      Das, was im Unbewussten verborgen war, wird ans Licht befördert.
      Dies ist eine Gelegenheit für eure Erlösung.

      Halte dein Wissen über den jeweiligen Moment
      und besonders dein Wissen über deine innere Befindlichkeit immerwährend fühlend aufrecht. 

      Wenn Wut da ist, wisse, dass sie da ist.
      Wenn Eifersucht, Abwehr, Streitsucht, Rechthaberei, ein inneres Kind, das Liebe und Aufmerksamkeit fordert, oder irgendein emotionaler Schmerz da sind - was immer es ist,
      erkenne die Wahrheit des Momentes und verweile in der Erkenntnis.
      Dann wird aus der Beziehung dein Sadhana, deine spirituelle Praxis.

      Wenn du bei deinem Partner unbewusstes Verhalten beobachtest,
      halte diese Beobachtung in der liebenden und wissenden Umarmung deiner Erkenntnis,
      so dass du nicht reagierst.

      Unbewusstheit und Erkenntnis können nicht lange koexistieren - selbst wenn die Erkenntnis nicht in demjenigen stattfindet, der gerade sein Unbewusstes ausagiert, sondern in seinem Partner.

      Die Energieform, aus der Feindseligkeit und Angriffe entstehen,
      verhält sich absolut allergisch gegen die Gegenwart von Liebe.

      Wenn du auf die Unbewusstheit deines Partners in irgendeiner Weise reagierst,
      dann wirst du selber unbewusst.
      Doch wenn du dann daran denkst, diese Reaktion zu erkennen, ist nichts verloren.

      ...
      Eckhart Tolle 

      Jetzt - Seite 188

      Mittwoch, 20. Januar 2016

      Dein Denker hält dich in einer Art Betäubung

      Dein Denken hält dich in einer Art Betäubung.
      Unter der Last der Erinnerungen an die Vergangenheit,
      unter der Last Zukunftserwartungen lebst du vor dich hin,
      auf Sparflamme.

      Du schöpfst deine Energie nicht aus.
      Dein Feuer brennt nur schwach.

      Wenn du die Gedanken loslässt,
      den Staub der Vergangenheit abschüttelst,
      wächst die Flamme – rein, klar, lebendig, frisch.
      Dein ganzes Leben wird zur Flamme, einer Flamme ohne Rauch.
      Das ist Bewusstheit.
      Der Verstand kann niemals intelligent sein.
      Nur "No-Mind" (Nicht-Denken) ist intelligent.
      Nur "No-Mind" ist ursprünglich und radikal.
      Nur "No-Mind" ist revolutionär – es ist aktive Revolution.


      Osho A Sudden Clash of Thunder Chapter 1

      *

      Mittwoch, 13. Januar 2016

      Selbstsabotage durch Identifikation mit Schmerz - Eckhart Tolle

      E.T. „heart“-Emoticon
      Solang ein Teil deines Selbstgefühls von emotionalem Schmerz abhängig ist, wirst du unbewusst jeden Versuch von ihm geheilt zu werden, abwehren oder sabotieren.

      Warum?
      Ganz einfach, du möchtest dich selber ganz erhalten, und der Schmerz ist zu einem festen Bestandteil von dir geworden.

      Das ist ein unbewusster Vorgang,
      und die einzige Möglichkeit, ihn zu überwinden ist,
      ihn bewusst zu machen.

      Es kann eine ziemlich schockierende Einsicht sein,
      wenn du plötzlich feststellst,
      dass du an deinem Schmerz festgehalten hast oder noch festhältst.

      JETZT - Seite 200

      Sonntag, 15. März 2015

      Du BIST DAS Universum - Eckhart Tolle





      Du bist nicht im Universum,
      du BIST DAS Universum, ein wesenhafter Teil davon. 

      Letztlich bist du keine Person sondern ein Bezugspunkt,
      in welchem sich das Universum seiner selbst bewusst wird. 


      Was für ein unfassbares Wunder!

      Eckhart Tolle

      *

      Donnerstag, 5. März 2015

      Worte sind Wegweiser - Eckhart Tolle

      7. Es ist so leicht von der konditionierten Person frei zu werden.



      Es ist eine revolutionäre Transformation die Welt ohne all den im Denken angesammelten Ballast wahrzunehmen d.h. du bist frei von der ganzen Person für die du dich aufgrund der Konditionierungen, die du mit dir rumträgst, gehalten hast. Sie sind eine Last geworden, ein schweres Ich. Die Last eines Menschen der Erfüllung, Antwort oder Erleichterung in der Zukunft sucht und nie dort ankommt und dir zwischendurch immer nur Handlungen wiederholt. Der Tag für Tag seine Konditionierung aus der Vergangenheit ausagiert und dabei hofft die Zukunft würde besser  werden. Wie könnte sie das? 
      Die Zukunft wird nur eine Weiterführung der Vergangenheit sein, weil du nur diese in jedem Augenblick ausagierst. Sie kann nicht besser werden solange du im Konditionierten festsitzt.

      Es ist verblüffend. Es ist so leichter herauszukommen und doch scheinen es nur wenige zu wissen. Warum bloß?
      Es ist fast wie eine Verschwörung, nur nicht von der Befreiung reden.
      Ich glaube nicht dass sie je in jeder Tagesschau erwähnt wurde.
      Bewahren wir wir lieber stillschweigen darüber. 


      Es ist so leicht von der begrenzten kleinen konditionierten Person frei zu werden. Jeder Mensch ist eine kleine Person Selbst als Präsident von diesem oder jenem. Eines Tages bist du nicht mehr Präsident. Du bist alt und plötzlich hast du keine soziale Funktion mehr. Deine gesellschaftliche Stellung ist weg. Oh, wer bin ich denn jetzt? Nur ein alter Mann. 

      Dabei kann man so leicht darüber hinausgehen und die Erfüllung nicht mehr durch die Konditionierung suchen, durch den Versuch es besser zu machen, eine bedeutenderer Mensch, eine wichtigere Person zu werden, darauf zu warten das die Welt dir bestätigt bedeutend zu sein, jemand zu sein. Die Welt macht das vielleicht aber unter Umständen ändert sie ihren Sinn wieder und sagte dir schließlich das du ein niemand bist.

      Es fängt mit einer so einfachen Sache an wie der den gedanklichen Verstand zurückzulassen und die Aufmerksamkeit auf die Hände zu richten.  Ich sage Hände, für diejenigen die nicht ganzen Körper fühlen können. Beginne mit den Händen. Solltest du den ganzen Körper fühlen können wenn ich Hände sage, dann spürst du eben das gesamte Energiefeld des Körpers. Andernfalls tun es vorerst auch die Hände. Halte daran fest, du kannst umherschauen und den Raum oder die Leute im Raum anschauen und deine Wahrnehmung ist dabei von einer Klarheit die sich nur einstellt wenn der gedankliche, konditioniert der Verstand nicht länger aktiv ist.

      Es ist erstaunlich frei zu sein. Es erfordert keine Zeit.
      Du kannst gleich jetzt in diesem Augenblick frei sein? 

      Eckhart Tolle



      *

      Samstag, 28. Februar 2015

      Focus - Potenzial




      Indem du deinen Focus 
      auf den gegenwärtigen Augenblick richtest,
      aktivierst du dein volles Potenzial.

      * Gerda Schwaer *


      * www.systemische-hypno-therapie.de *

      *

      Donnerstag, 8. Januar 2015

      Transformation von Krankheit und Leid - Eckhart Tolle

      9 Die Transformation von Krankheit und Leid
      Krankheit in Erleuchtung verwandeln


      Hingabe ist das rückhaltlose innere Annehmen dessen, was IST.
      Wir reden von deinem Leben und von diesem Augenblick,
      nicht von den Gegebenheiten und Umständen deines Lebens,
      also nicht von dem, was ich deine Lebenssituation nenne.

      Krankheit ist Teil deiner Lebenssituation, folglich hat sie
      Vergangenheit und Zukunft. Vergangenheit und Zukunft bilden
      ein ununterbrochenes Kontinuum, es sei denn, DU AKTIVIERST
      DURCH DEINE BEWUSSTE GEGENWÄRTIGKEIT DIE ERLÖSENDE KRAFT DES JETZT.

       Wie du weißt, gibt es hinter den verschiedenen
      Gegebenheiten, die deine Lebens Situation bestimmen und die
      in der Zeit existieren, etwas Tieferes, Wesentlicheres:
      dein Leben, dein eigentliches Sein im zeitlosen Jetzt.
      Im Jetzt gibt es keine Probleme und infolgedessen auch keine Krankheiten.
      Der Glaube an das Etikett, mit dem jemand deinen Zustand beschreibt,
      erhält diesen Zustand aufrecht, verleiht ihm Gewicht und macht aus einer vorübergehenden
      Störung einen scheinbar festgefügten Tatbestand.
      Diesem Tatbestand werden nicht nur Wirklichkeit und Festigkeit zugeschrieben,
      sondern auch eine zeitliche Fortdauer, die er vorher gar nicht hatte.

      Indem du dich auf den gegenwärtigen Augenblick konzentrierst
      und davon ablässt, eine begriffliche Einordnung vorzunehmen,
      reduzierst du die Krankheit auf einen oder mehrere der folgenden Faktoren:
      körperliche Schmerzen, Schwäche, Unwohlsein, Behinderung.
      Dem gibst du dich hin - jetzt.
      Du brauchst dich aber keineswegs einer »Krankheit« hinzugeben,
      die nur in deiner Vorstellung existiert.

      Lass dich von deinem Leiden in den gegenwärtigen Augenblick zwingen,
      in einen Zustand bewusster Gegenwärtigkeit. Nutze es zu deiner Erleuchtung.


      Durch Hingabe wird das, WAS IST, nicht verändert, jedenfalls nicht direkt.
      Aber wenn du transformiert wirst, wird deine ganze Welt transformiert,
      weil die Welt nur ein Spiegelbild ist.

      Die Krankheit ist nicht das Problem. Du bist das Problem -
      solange das Egodenken die Kontrolle über dich hat.
      Wenn du krank oder behindert bist, solltest du nicht
      das Gefühl haben, in irgendeiner Weise versagt zu haben, und keine Schuldgefühle hegen.

      Wirf dem Leben nicht vor, dich ungerecht zu behandeln, aber mach auch dir
      selbst keine Vorwürfe. All das ist Widerstand.
      Wenn du eine schwere Krankheit hast, dann nutze sie zu deiner Erleuchtung.
       Alles »Unglück« in deinem Leben - nutze es zur Erleuchtung.

      Widme der Krankheit keine Zeit. Gesteh ihr weder Vergangenheit noch Zukunft zu.
      Lass dich von ihr zum intensiven, bewussten Erleben des gegenwärtigen Augenblicks bringen
      und sieh, was geschieht.

      Werde Alchemist. Verwandle ein unedles Metall in Gold,
      Leiden in Bewusstheit, das Unglück in Erleuchtung.

      Bist du wirklich schwer krank und ärgerst dich jetzt über das, was ich gesagt habe?
      Dann ist das ein deutliches Anzeichen dafür, dass du einen Teil deines Selbstgefühls aus deiner
      Krankheit beziehst und nun deine Identität schützt - und damit auch die Krankheit.

      Der Zustand namens »Krankheit« hat nichts mit dem zu tun, was du in Wahrheit bist.
      Wann immer du von einer größeren Schwierigkeit oder einem Unglücksfall betroffen bist - einer Krankheit oder Behinderung, dem Verlust deines Heims, deines Vermögens
      oder deiner sozialen Identität, dem Bruch einer engen Beziehung, dem Leiden oder Sterben eines geliebten Menschen oder deinem eigenen drohenden Tod -, solltest du daran denken, dass alles zwei Seiten hat und du nur einen einzigen Schritt von etwas Unglaublichem entfernt bist:
      von der vollkommenen alchemistischen Umwandlung des unedlen Metalls »Schmerz und Leid« in Gold.
      Dieser eine Schritt heißt Hingabe. (Akzeptieren was IST , WAS BEREITS DA IST.)

      Ich behaupte nicht, dass du in einer derartigen Situation glücklich sein wirst. Bestimmt nicht. Aber deine Angst und dein Schmerz werden sich in einen inneren Frieden und eine Gelassenheit verwandeln, die aus großer Tiefe kommen – aus dem Nichtmanifesten selbst.
      Es ist der »Friede Gottes, der höher ist als alle Vernunft«.
      Im Vergleich dazu ist Glück Schall und Rauch.

      Mit diesem leuchtenden Frieden zugleich stellt sich -nicht auf der Verstandesebene,
      sondern in der tiefsten Tiefe deines Seins
      - die Erkenntnis ein, dass du unzerstörbar, unsterblich bist.
      Das ist kein Glaube.
      Vielmehr ist es eine absolute Gewissheit, die keines äußeren Beweises,
      keiner Beglaubigung durch eine andere Instanz bedarf.

      Eckhart Tolle

      8.1.15





      Donnerstag, 31. Juli 2014

      Sich beklagen und sich ärgern - Eckhart Tolle

      Sich beklagen und sich ärgern

      Sich beklagen ist eine der Lieblingsstrategien des Ego, um sich selbst zu bestärken. Jede Klage ist eine kleine Geschichte, die der Verstand erfindet und die du rückhaltlos glaubst. Es ist kein Unterschied, ob du dich laut beklagst oder nur in Gedanken. Manche Egos, die sonst vielleicht nicht viel haben, womit sie sich identifizieren könnten, leben einfach vom Klagen. Wenn dich ein solches Ego im Griff hat, wird das Klagen, besonders über andere Leute, zur Gewohnheit - natürlich unbewusst, das heißt, du weißt nicht, was du tust. Seine Mitmenschen mental mit negativen Etiketten zu versehen, entweder in der unmittelbaren Begegnung oder, wie es häufiger vorkommt, indem man mit anderen über sie spricht oder auch nur an sie denkt, ist meist Teil dieses Musters. Schimpfnamen sind die übelste Form einer solchen Etikettierung und des Ego-Bedürfnisses, Recht zu behalten und über andere zu triumphieren: »Dummkopf, Mistkerl, Schlampe«, das alles sind Beurteilungen, an denen man nicht rütteln darf. Auf der nächsttieferen Stufe der Unbewusstheit wird geschimpft und geschrien, und noch ein bisschen tiefer kommt es zur physischen Gewaltanwendung.

      Die Empfindung, die mit dem Klagen und der Etikettierung anderer einhergeht und die dem Ego noch mehr Energie zuführt, ist der Ärger. Ärger bedeutet, erbost, entrüstet, gekränkt oder verletzt zu sein.  Du ärgerst dich über die Gier, die Unehrlichkeit oder die Unanständigkeit anderer, über das, was sie tun, was sie getan oder nicht getan haben, was sie gesagt haben, was sie hätten tun oder lassen sollen. Das mag das Ego. 
      Statt über die Unbewusstheit anderer hinwegzusehen, machst du sie zu deren Identität.
      Wer tut das?
      Die Unbewusstheit in dir selbst, das Ego. Manchmal existiert der »Makel«, den du bei anderen wahrnimmst, gar nicht. Er ist bloß eine totale Fehlinterpretation deinerseits, die Projektion eines Denkens, das so konditioniert ist, dass es Gegner sieht, damit du dich ins Recht setzen oder überlegen fühlen kannst.

      Bisweilen mag tatsächlich ein Fehler vorhanden sein, aber wenn du dich darauf konzentrierst und vielleicht sogar für nichts anderes mehr Augen hast, verstärkst du ihn nur. Und auf was du bei anderen reagierst, stärkst du in dir selbst.

      Nicht auf das Ego anderer zu reagieren ist eines der besten Mittel, um zum einen über das Ego in dir selbst hinauszugehen, und zum anderen das kollektive menschliche Ego aufzulösen.

      Den Zustand des Nichtreagierens erreichst du jedoch nur, wenn du das Verhalten einer anderen Person als egobezogen erkennst, als Ausdruck der kollektiven Gestörtheit des Menschen. Wenn du erkennst, dass es nichts Persönliches ist, entfällt auch der Zwang, darauf zu reagieren, als ob es etwas Persönliches wäre.

      Dadurch, dass du nicht auf das Ego reagierst, kannst du anderen zu geistiger Gesundheit verhelfen, zu unkonditionierter Bewusstheit, die dem konditionierten Denken entgegengesetzt ist. Ab und zu musst du vielleicht praktische Schritte unternehmen, um dich vor zutiefst unbewussten Leuten zu schützen. Das kannst du aber tun, ohne sie dir zu Feinden zu machen. Dein größter Schutz ist allerdings die Bewusstheit. Jemand wird dein Feind, wenn du das Unbewusste, also das Ego, personalisierst.
      Nicht zu reagieren ist keine Schwäche, sondern Stärke.

      Ein anderes Wort für Nichtreagieren ist Vergebung.
      Vergeben heißt, über etwas hinwegzusehen oder vielmehr durch es hindurchzuschauen. Du schaust durch das Ego hindurch auf die geistige Gesundheit, die das Wesen eines jeden Menschen bildet.

      Das Ego beklagt sich gern und reagiert mit Ärger nicht nur auf andere Menschen, sondern auch auf Situationen. Was du mit einer Person anstellen kannst, gelingt dir auch mit einer Situation: Du kannst sie dir zum Feind machen. Der Grundtenor ist immer der Gleiche: Das dürfte eigentlich gar nicht passieren; ich will nicht hier sein; ich möchte das nicht tun; ich werde ungerecht behandelt. Und der größte Feind des Ego ist natürlich der gegenwärtige Augenblick, also das Leben selbst.

      Sich zu beklagen ist etwas anderes, als jemanden auf einen Fehler oder Makel aufmerksam zu machen, der berichtigt werden kann. Und nicht zu klagen heißt nicht unbedingt, sich mit einer schlechten Qualität oder schlechtem Benehmen zufrieden zu geben. Es ist nichts Egoistisches daran, einem Kellner zu sagen, dass die Suppe kalt ist und aufgewärmt werden muss - sofern du dich an die Fakten hältst, die immer neutral sind.

      »Wie können Sie es wagen, mir kalte Suppe zu servieren!«, ist eine Beschwerde.
      Hier ist ein »Ich« im Spiel, das die kalte Suppe nur zu gern als persönliche Beleidigung betrachtet und einen großen Wirbel darum macht, ein »Ich«, das seine Freude daran hat, jemanden ins Unrecht zu setzen. Das Klagen, von dem wir hier sprechen, dient nicht der Veränderung, sondern dem Ego.
      Manchmal wird es recht deutlich, dass das Ego sich im Grunde nicht verändern möchte, damit es sich weiter beschweren kann.

      Probier einmal, die Stimme im Kopf in dem Augenblick zu erwischen bzw. wahrzunehmen, in dem sie sich über etwas beklagt, und sie als das zu erkennen, was sie ist: die Stimme des Ego, nichts weiter als ein konditioniertes Denkmuster, ein Gedanke. Wann immer du diese Stimme wahrnimmst, wird dir auch aufgehen, dass du nicht die Stimme bist, sondern derjenige, der sich ihrer bewusst ist. Tatsächlich bist du die Bewusstheit, die sich der Stimme bewusst ist. Im Hintergrund ist Bewusstheit. Im Vordergrund ist die Stimme, der Denker. Auf diese Weise befreist du dich allmählich vom Ego, vom unbeobachteten Denken.

      In dem Moment, in dem du dir des Ego in dir bewusst wirst, ist es genau genommen gar kein 
      Ego mehr, sondern nur ein altes, konditioniertes Denkmuster. Das Ego speist sich aus Unbewusstheit.Bewusstheit und Ego schließen sich gegenseitig aus.
      Das alte Denkmuster, die geistige Gewohnheit, mag noch eine Weile bestehen bleiben und ab und zu wiederkehren, weil es die Schubkraft jahrtausendelanger kollektiver menschlicher Unbewusstheit im Nacken hat, aber jedes Mal, wenn dies erkannt wird, wird es ein wenig schwächer.

      Eckhart Tolle – Eine neue Erde


      Montag, 28. Juli 2014

      Das Vergessen des SEINS - Eckhart Tolle

      Das Vergessen des SEINS – Ur-Fehler – Illusion der Trennung

      Das Ego ist immer Identifikation mit Form, eine Selbstsuche, bei der man das Selbst an irgendeine Form verliert. Formen sind nicht nur materielle Gegenstände und physische Körper. Wirksamer als die äußeren Formen - Dinge und Körper - sind die Gedankenformen, die kontinuierlich im Feld des Bewusstseins aufsteigen. Das sind Energieformationen, die zwar feiner und weniger dicht als physische Materie, aber dennoch Formen sind.

      Was du möglicherweise als Stimme in deinem Kopf wahrnimmst, die nie zu reden aufhört, ist der Strom unablässigen, zwanghaften Denkens. Wenn jeder Gedanke deine Aufmerksamkeit voll und ganz fesselt, wenn du dich so stark mit der Stimme in deinem Kopf und mit den Emotionen, die sie begleiten, identifizierst, dass du dich in jeden Gedanken und jede Empfindung verlierst, bist du vollkommen mit Form identifiziert, und dann hat dich das Ego fest im Griff.

      Das Ego ist eine Zusammenballung sich ständig wiederholender Gedankenformen und konditionierter mental-emotionaler Muster, denen ein Ichgefühl unterlegt wird, ein Selbstgefühl. Das Ego entsteht, wenn du dein Gefühl des Seins, des »Ich bin«, das formloses Bewusstsein ist, mit Form verwechselst. Das bedeutet Identifikation. Das heißt, das Sein zu vergessen, und ist der Urfehler, die Illusion eines absoluten Getrenntseins, durch die sich die Wirklichkeit in einen Alptraum verwandelt.


      Eckhart Tolle – Eine neue Erde – 28.7.14

      Mittwoch, 7. Mai 2014

      Der eigene Schmerzkörper - Ursache von Armut, Elend, Krankheit

      Der eigene Schmerzkörper  –  Ursache von Armut, Elend, Krankheit

      Ich erlebe es in der Systemischen Therapie aber auch im eigenen Verhalten, dass wir gerne an alten Schmerzen, Verletzungen, Groll, Urteilen usw. festhalten. Das passiert zum Einen sicherlich aus dem Grund, daß wir unsere eigenen Gewohnheiten und Glaubenssätze gewohnt sind und damit Sicherheit bieten; zum anderen nichts anderes da ist, was die Lücke füllen würde, die dann entsteht, wenn wir von diesen Dingen loslassen.

      Eckhart Tolle schreibt über die emotionalen Schmerzen, über den Schmerzkörper, in seinen weltweiten Bestsellern “Jetzt”  und „Eine neue Erde“ :
      “Solange Du Dir keinen Zugang zur Kraft der Gegenwart verschaffen kannst, werden emotionale Verletzungen, die Dir widerfahren einen Restschmerz hinterlassen, der in Dir weiterlebt. Er vermischt sich mit altem Schmerz, der bereits da ist und bleibt in Verstand und Körper hängen. Das schließt natürlich den Schmerz mit ein, den Du als Kind erlitten hast und der durch die Unbewusstheit der Welt verursacht wurde, in die Du hineingeboren wurdest.

      Diese Ansammlung von Schmerz ist ein negatives Energiefeld, das Deinen Körper und Deinen Verstand besetzt. Wenn Du es Dir als ein unsichtbares Wesen mit seiner eigenen Persönlichkeit vorstellst, dann kommst Du der Wahrheit ziemlich nahe. Das ist der emotionale Schmerzkörper.

      Achte auf jedes Zeichen von Verstimmung in Dir, in welcher Form auch immer – es könnte der erwachende Schmerzkörper sein. Er kann sich als Verärgerung ausdrücken, als Ungeduld, finstere Stimmung, als Wunsch zu verletzen, als Wut, Depression, als Bedürfnis nach Drama in Deiner Beziehung und so weiter: Greife ihn Dir in dem Moment, in dem er aus seinem Ruhezustand erwacht. Der Schmerzkörper will leben wie alles andere in der Existenz auch, und das kann er nur, wenn er Dich dazu bringt, Dich unbewusst mit ihm zu identifizieren.

      Er lebt von jeder Erfahrung, die mit seiner eigenen Art von Energie mitschwingt, von allem, was mehr Schmerz erschafft, in welcher Form auch immer: Wut, Zerstörung, Hass, Trauer, emotionalem Drama, Gewalt und sogar von Krankheit. Sobald er Macht über Dich hat, wird der Schmerzkörper also Situationen in Deinem Leben erschaffen, die ihm seine eigene Energiefrequenz zurückgeben, damit er sich davon ernähren kann.

      Schmerz kann sich nur von Schmerz ernähren.
      Schmerz kann sich nicht von Freude ernähren.

      Wenn der Schmerzkörper Besitz von Dir ergriffen hat, dann willst Du immer mehr Schmerz. Du wirst zum Opfer oder zum Täter. Du willst Schmerz zufügen oder selbst Schmerz erleiden oder beides. Zwischen beidem besteht kein großer Unterschied.

      Der Schmerzkörper will nicht, dass Du ihn direkt anschaust und als das erkennst, was er ist. Wenn Du ihn beobachtest, sein Energiefeld in Dir fühlst und ihm Deine Aufmerksamkeit gibst, dann ist die Identifikation sofort gebrochen. Ihn zu beobachten ist genug. Ihn zu beobachten beinhaltet, ihn anzunehmen als Teil dessen, was in diesem Moment ist.”

      Und was ist mit Ihrem Schmerzkörper?



      Montag, 28. April 2014

      JETZT - Eckhart Tolle - Potenzial

      Plötzlich erwacht alles zum Leben,
      strahlt Energie aus und leuchtet im Sein.
      - Eckhart Tolle - JETZT


      Wie kannst du aufhören, die Zeit zu vermehren?
      Werde dir im tiefsten Innern bewusst, dass der
      gegenwärtige Augenblick alles ist, was du je haben wirst.
      Mach das JETZT zum Brennpunkt deines Lebens.
      Statt wie bisher im zeitlichen Früher oder Später zu
      verweilen und dem JETZT nur kurze Besuche
      abzustatten, verweilst du fortan im Jetzt und stattest
      der Vergangenheit und Zukunft nur dann einen kurzen
      Besuch ab, wenn es die praktischen Lebensumstände
      erfordern. Sag immer »Ja« zum gegenwärtigen Augenblick.
      Gib die Illusion »Zeit« auf.


      Hier ist der Schlüssel dazu: Gib die Illusion »Zeit« auf.
      Zeit und Denken sind untrennbar verbunden.
      Widme dem Denken keine Zeit mehr,
      und es hält an - es sei denn, du willst deinen Verstand gebrauchen.


      Wenn du dich mit deinem Denken identifizierst, gehst du der
      Zeit auf den Leim und gibst dem Drang nach, fast
      ausschließlich in Erinnerungen und Erwartungen zu leben.
      Dadurch bist du unentwegt mit Vergangenheit und Zukunft
      beschäftigt und nicht bereit, den gegenwärtigen Augenblick
      geschehen zu lassen, ihn anzunehmen und zu würdigen.


      Du erliegst dem unwiderstehlichen Drang, weil du deine Identität
      aus der Vergangenheit beziehst, während die Zukunft dir
      Erlösung verheißt, Erfüllung in irgendeiner Form.
      Beides ist eine Illusion.
      Je stärker du dich auf die Zeit konzentrierst -
      auf Vergangenheit und Zukunft -, umso mehr entgeht dir das Jetzt,
      das Kostbarste, was es gibt.


      Warum ist es das Kostbarste?
      Erstens, weil es das Einzige ist.
      Sonst gibt es nichts.
      Die ewige Gegenwart ist der Raum, in dem sich dein ganzes Leben entfaltet,
      der eine Faktor, der konstant bleibt.
      Das Leben vollzieht sich jetzt.
      Dein Leben hat sich nie in einem Zeitraum außerhalb des jetzigen Augenblicks
      abgespielt und wird es auch nie tun.


      Zweitens, weil das Jetzt der einzige Punkt ist,
      an dem du über die engen Grenzen des Verstandes
      hinausgehen kannst. Es ist dein einziger Zugang zum zeit- und
      formlosen Bereich des Seins.


      Hast du je außerhalb des JETZT etwas erfahren, getan, oder gefühlt?
      Glaubst du, du könntest das jemals?
      Kann überhaupt etwas außerhalb des Jetzt sein oder geschehen?
      Die Antwort dürfte doch klar sein, oder?


      Nichts ist jemals in der Vergangenheit geschehen; es geschah im Jetzt.
      Nichts wird jemals in der Zukunft geschehen; es geschieht im Jetzt.


      Das, was ich hier sage, ist mit dem Verstand nicht zu begreifen.
      In dem Augenblick, in dem du es erfasst, vollzieht sich ein

      Bewusstseinswechsel vom Denken zum Sein,
      von der Zeit zur Gegenwart.
      Plötzlich erwacht alles zum Leben, strahlt Energie aus und leuchtet im Sein.

      Dienstag, 22. April 2014

      Freiheit - Denker - Tolle

      Die Freiheit beginnt mit der Erkenntnis,
      dass du nicht »der Denker« bist.


      In dem Augenblick, in dem du den Denker zu beobachten beginnst,
      wird eine höhere Bewusstseinsebene aktiviert.
      Du erkennst, dass es einen unendlich großen Intelligenzbereich jenseits des Denkens gibt, von dem das Denken nur ein winziger Bruchteil ist.


      Du erkennst ferner, dass alles, was wirklich von Bedeutung ist :
      Schönheit, Liebe, Kreativität, Freude, innerer Frieden,
      seinen Ursprung jenseits des Verstandes hat.

      Du beginnst zu erwachen.


      Eckhart Tolle

      *